März 30

Der Engel des Bundes, siehe, er kommt!

Maleachi 2,17-3,5 (3,1)

„Siehe, ich will meinen Engel senden, der vor mir her den Weg bereiten soll. Und bald wird kommen zu seinem Tempel der Herr, den ihr sucht; und der Engel des Bundes, den ihr begehrt, siehe, er kommt!“

Gottes Volk machte den Herrn durch sein Reden unwillig, indem es sagte: „Wer Böses tut, gefällt dem Herrn“ und „Wo ist der Gott, der da straft?“ Den Bösen schien es gut zu gehen. Die Israeliten, die unter der persischen Fremdherrschaft litten, meinten, Gott hätte Freude an den Bösen. Sie sahen nicht mit geistlicher Einsicht auf die Geschichte und auf die Treue und Gnade Gottes, sondern nur auf ihre momentane Lage, und ließen Zweifel an Gottes Allmacht und Liebe zu. Gott gab seinem ungläubigen und zweifelnden Volk erneut die wunderbare Verheißung, dass er seinen Messias senden und gerecht richten wird. Für vierhundert Jahre wurde diese Verheißung die Hoffnung für das Volk Israel. Diese Verheißung wurde mit Johannes dem Täufer, dem Boten und Wegbereiter, und schließlich mit dem Kommen Jesu, dem Engel des Bundes, erfüllt. Wie sich diese Verheißung erfüllt hat, so wird sich auch die Verheißung erfüllen, dass Jesus als Richter wiederkommen wird. Diejenigen, die Gott nicht fürchten, werden gerichtet werden. Jetzt ist noch die Zeit der Gnade! Deshalb sollen wir nicht wie die Israeliten ungläubig fragen: „Wo ist der Gott, der da straft?“, sondern vielmehr in dieser Zeit die Gnade des Evangeliums predigen.

Gebet: Herr, danke, dass du deine Verheißung erfüllst. Danke, dass Jesus in diese Welt gekommen ist und wiederkommen wird.

Ein Wort: Siehe, er kommt!