März 30

Brecht nicht die Treue!

Maleachi 2,10-16 (16b)

„Darum seht euch vor in eurem Geist und brecht nicht die Treue!“

Gott hatte das Volk Israel auserwählt und war ihr Vater und Gott. Sein Bund mit seinem Volk war wie ein Ehebund. Gott war treu, doch sie waren treulos und begingen Gräuel, entheiligten, was Gott heilig war, und freiten eines fremden Gottes Tochter. Sie begingen Ehebruch, indem sie heidnische Frauen heirateten und deren Götzen anbeteten. Obwohl sie den Bund mit Gott gebrochen hatten, brachten sie ihm Opfer dar, was zeigt, dass sie kein Bewusstsein für ihr Unrecht hatten. Gott würde das Gericht über sie bringen. Darüber hinaus blieben sie nicht bei der Frau ihrer Jugend, sondern brachen die Ehe, indem sie sich scheiden ließen oder heidnische Frauen heirateten. Gott sagte, dass keiner dies getan hatte, in dem noch ein Rest von Geist war, denn dann hätten sie Nachkommen gesucht, die Gott geheiligt sind. Gott ermahnt sein Volk eindringlich, sich im Geist vorzusehen und nicht treulos zu leben, sowohl Gott als auch den Menschen gegenüber. Gott hat einen neuen Bund mit dem Blut seines Sohnes aufgerichtet. Als Braut Christi sollen wir uns im Geist vorsehen und nicht die Treue brechen, indem wir nach unserer Lust leben, uns scheiden lassen oder Ungläubige heiraten. Jemand, der einen Rest von Geist hat, sucht nämlich Nachkommen, die Gott geheiligt sind, d.h. er denkt an seinen Einfluss und an das Werk und Volk Gottes.

Gebet: Herr, vergib mir, dass ich dir und den Menschen oft untreu war. Hilf mir, mich vorzusehen und treu zu bleiben.

Ein Wort: Brich nicht die Treue!