März 30

Die Lehre bewahren

Maleachi 2,1-9 (7)

„Denn des Priesters Lippen sollen die Lehre bewahren, dass man aus seinem Munde Weisung suche; denn er ist ein Bote des HERRN Zebaoth.“

Ein Priester ist von Gott als ein Mittler zwischen Gott und dem Volk eingesetzt. Hier warnt Gott die Priester, damit sie umkehrten und seinem Namen wieder die Ehre gaben. Wenn sie sich dies nicht zu Herzen nehmen würden, würde ihr Segen verflucht werden und ihr Arm, d.h. ihre Macht, zerbrochen werden. Gott erinnerte sie an seinen Bund mit Levi, dem er neben Leben und Frieden Ehrfurcht gab. In Levis Mund war verlässliche Weisung und nichts Böses, er wandelte friedsam und aufrichtig vor Gott. So sollten auch die Priester zur Zeit Maleachis leben, damit sie Gottes Lehre bewahrten und Weisung als Boten des Herrn Zebaoth gaben. Sie aber waren vom Weg abgewichen und hatten viele durch falsche Weisung zu Fall gebracht und so den Bund mit Levi zerbrochen. Sie sahen die Person an statt Gott. Darum machte Gott sie verächtlich und unwert vor dem ganzen Volk. Wir sind auch Priester und Boten des Herrn (1. Petr 2,9). Unsere Aufgabe ist es, allen Menschen das Evangelium, die frohe Botschaft von Jesus Christus, zu bringen. Durch das Wort Gottes allein kommt Erkenntnis der Sünde und können die Menschen wiedergeboren werden. Nur das Wort Gottes kann den Menschen Weisung für ihr Leben geben. Als Boten Gottes müssen wir darauf achten, unsere Lippen zu bewahren.

Gebet: Herr, danke, dass ich dein Bote sein darf. Bewahre meine Lippen, dass deine Weisung aus meinem Mund kommt.

Ein Wort: Bewahre die Lehre!