März 30

Wo ist meine Ehre?

Maleachi 1,6-14 (6a)

„Ein Sohn soll seinen Vater ehren und ein Knecht seinen Herrn. Bin ich nun Vater, wo ist meine Ehre? Bin ich Herr, wo fürchtet man mich?“

Gottes Volk sollte angemessen auf Gottes Größe und Herrlichkeit reagieren, ihn von ganzem Herzen lieben und fürchten. Ein Sohn soll seinen Vater ehren und ein Knecht seinen Herrn. Gott war sowohl der Vater Israels als auch ihr Herr. Doch die Priester, die das Volk im Gesetz unterweisen und zu Gott führen sollten, ehrten und fürchteten Gott nicht, sondern verachteten seinen Namen. Durch ihre Opfer sollten sie Gott anbeten, doch sie opferten unreine Speise, blinde, lahme und kranke Tiere, die sie nicht gewagt hätten, ihrem Fürsten zu bringen. Dennoch meinten sie, der Herr Zebaoth würde sie gnädig ansehen. Dadurch nahmen sie Gott die Ehre, der ihnen so viel Liebe erwiesen hatte, hielten dies jedoch nicht für böse. Der Herr hatte deshalb keinen Gefallen an ihnen, und ihr Opfer war ihm nicht angenehm. Gott sah die Zeit voraus, in der die Heiden seinem Namen opfern und reine Opfer bringen würden. Doch die Priester sahen Gottes Tisch als unheilig und sein Opfer als wertlos an und empfanden ihren Dienst als Mühsal. Sie betrogen Gott und hatten kein Bewusstsein, dass der Herr ein großer König und unter den Heiden gefürchtet ist. Wir sollen mit Ehrfurcht und Gehorsam auf Gottes Liebe zu uns antworten und ihm unser Bestes geben anstatt das, was wir übrighaben. Wenn wir Gott nicht die Ehre geben, können wir ihm nicht gefallen.

Gebet: Herr, vergib mir, dass ich dich nicht immer geehrt habe, indem ich dir nicht mein Bestes gab.

Ein Wort: Wo ist meine Ehre?