März 30

Weil kein Hirte da ist

Sacharja 10,1-11,17 (10,2)

„Weil die Götzen Lüge redeten und die Wahrsager Trug schauten, nichtige Träume erzählen und ihr Trösten nichts ist, darum sind sie weitergezogen wie eine Herde und verschmachten, weil kein Hirte da ist.“

Gott ist der Ursprung des Segens und nicht Götzen oder falsche Hirten. Das Volk hörte auf die Lügen der Götzen und den Trug der Wahrsager. Weil kein Hirte da war, verschmachtete es wie eine verirrte Herde. Daher entbrannte Gottes Zorn gegen diejenigen, die Hirten des Volkes sein sollten, sich aber als falsche Hirten erwiesen. Gott wollte selber der Hirte seines Volkes sein. Er wollte es stärken und erretten und sie wieder heimkehren lassen, weil er sich ihrer erbarmt hat. Er war ihr Gott und wollte sie erhören, und sie sollten fröhlich über den Herrn sein und in seinem Namen wandeln. Der Herr allein ist unser guter Hirte (Joh 10,11). Er hütete seine Schafe in Gnade und Eintracht. Aber die Schafe waren nicht dankbar und wollten ihn nicht mehr. Sie lehnten den wahren Hirten, den Messias, ab. Als Lohn gaben sie ihm dreißig Silberstücke, was dem Preis eines Sklaven entsprach. Diese Prophezeiung bewahrheitete sich beim Verrat von Judas. Da sandte Gott ihnen einen anderen Hirten, der töricht und nichtsnutzig war. Er würde sich nicht um die Schafe kümmern, sondern sie verlassen. Wenn wir unseren guten Hirten ablehnen, müssen wir unter der Tyrannei des falschen Hirten, des Antichristen, leiden. Gott liebt uns so sehr, dass er den Hirten Jesus sandte und ihn ans Kreuz nageln ließ. Ihn wollen wir annehmen und ihm folgen.

Gebet: Herr, danke für unseren guten Hirten Jesus.

Ein Wort: Unter der Herrschaft des wahren Hirten leben