Dezember 27

Jesu Grablegung

Markus 15,42-47 (43)

„kam Josef von Arimathäa, ein angesehener Ratsherr, der auch auf das Reich Gottes wartete, der wagte es und ging hinein zu Pilatus und bat um den Leichnam Jesu.“

Josef von Arimathäa war ein bekanntes und geachtetes Mitglied des Hohen Rates. Er war ein reicher Mann, aber die Dinge der Welt konnten ihn nicht zufriedenstellen. Er setzte seine Hoffnung auf das Reich Gottes. Er glaubte an Jesus, doch hatte er nicht den Mut gehabt, sich vor seinen Kollegen auf die Seite Jesu zu stellen.

Es wurde Abend, und Jesus hing noch immer am Kreuz. Da traf Josef eine mutige Entscheidung. Er ging zu Pilatus und bat ihn, dass er den Leichnam Jesu abnehmen dürfe. Dies war eine Erklärung seiner Zugehörigkeit zu Jesus. Dies war sein Glaubensbekenntnis, dass Jesus sein Herr und Heiland ist. Er war nicht länger ein heimlicher Jünger.

Normalerweise dauerte es eine längere Zeit, bis ein Gekreuzigter starb, deshalb war Pilatus überrascht, als er hörte, dass Jesus gestroben war. Er überprüfte dies sorgfältig und gab Josef danach die Erlaubnis, den Leichnam Jesu abzunehmen. Die Tatsache des Todes Jesu war damit bestätigt. Jesus ist für uns gestorben, begraben und hinabgestiegen in das Reich des Todes.

Gebet: Herr, hilf mir, eine klare Identität als ein Christ zu haben.

Ein Wort: Ein heimlicher Jünger bekennt sich öffentlich zu Jesus