Dezember 27

Jesu Kreuzestod

Markus 15,33-41 (39)

„Der Hauptmann aber, der dabeistand, ihm gegenüber, und sah, dass er so verschied, sprach: Wahrlich, dieser Mensch ist Gottes Sohn gewesen!“

An dem Tag, als Jesus starb, trat mittags eine Finsternis auf. Die gesamte Schöpfung litt mit dem Schöpfergott. Die größte Qual Jesu bestand darin, dass die Last der Sünde der ganzen Welt ihn von Gott, seinem Vater, trennte. In diesem schrecklichen Moment, als es so schien, dass Gott ihn verlassen hätte, erfuhr Jesus die qualvolle Tiefe der völligen Einsamkeit. Aber selbst in diesem Moment suchte er nach Gott in seinem Wort: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ (34) Es war sein Gebet zu Gott (Ps 22,1.11.17-19.27).

Der Vorhang im Tempel hatte die sündigen Menschen von dem heiligen Gott getrennt. Jesu Sühnetod öffnete den Weg für jeden Menschen, dass er selber nun durch Jesus zu Gott kommen darf.

Der heidnische Hauptmann bekannte, dass Jesus der Sohn Gottes ist. Er steht repräsentativ für die heidnische Welt, die zu Jesus kommen würde. Die Frauen sahen mit einem zerbrochenem Herzen zu.

Gebet: Herr, danke für den Kreuzestod Jesu, der den Weg für diesen Sünder und für die ganze Welt geöffnet hat, dass wir zu dir kommen dürfen.

Ein Wort: Ich komme, so wie ich bin