Dezember 27

Liebet Wahrheit und Frieden

Sacharja 8,1-23 (19)

„So spricht der HERR Zebaoth: Die Fasten des vierten, fünften, siebenten und zehnten Monats sollen dem Hause Juda zur Freude und Wonne und zu fröhlichen Festzeiten werden. Doch liebt Wahrheit und Frieden!“

Gott hatte sein Volk in eine 70jährige Verbannung geschickt. Nun eiferte er darum, einen neuen Anfang zu machen. Er sehnte sich danach, sein Volk wieder zu einem Segen zu machen. Die Resignation des Volkes saß jedoch tief in ihrem Herzen. Darum gab Gott ihnen eine anschauliche Vorstellung über die Zukunft. Er forderte von seinem Volk den Glauben an seine Macht. Er verhieß ihnen, dass er anders als früher ihnen wohl tun würde. Es ist schwer, die alten bösen Erfahrungen abzuschütteln. Denn damals war all ihre Mühe nutzlos gewesen (1-7). Aber das ist Vergangenheit. Das Volk Gottes soll zu Gott hinauf schauen und ihre Hände stärken. Gott gab ihnen die Anweisung und sprach: „Rede einer mit dem andern Wahrheit und richtet recht, schafft Frieden in euren Toren, und keiner ersinne Arges in seinem Herzen gegen seinen Nächsten, und liebt nicht falsche Eide; denn das alles hasse ich.“ Dann wird Gott bald ein Wunder tun. Wenn aber der Segen Gottes da ist, werden die Fasten sogar zu einem Fest. Vor allem kommen alle Völker zum Volk Gottes, um die Wahrheit und den Frieden zu empfangen (9-23).

Gebet: Herr, komm und wohne in unserer Mitte. Lass mich an dein Wunder glauben und dir konkret gehorchen.

Ein Wort: Herr, ich will Wahrheit und Frieden lieben. Tu unter uns dein Wunder