Dezember 27

Erweise deinem Bruder Güte und Barmherzigkeit

Sacharja 7,1-14 (9)

„dass der HERR Zebaoth sprach: Richtet recht, und ein jeder erweise seinem Bruder Güte und Barmherzigkeit,“

Die Visionen in den Kapiteln 1 bis 6 müssen Israel neuen Mut und neue Orientierung gegeben haben. Nun zeigt der Herr in den Kapiteln 7 und 8 den Weg zur Wiederherstellung. Als die Leute aus Bethel in Israel die Priester und Propheten durch Boten fragten, ob sie weiter im fünften und siebenten Monate fasten sollten oder nicht, geschah des Herrn Wort zu Sacharja. Gott sagte, dass er keinen Gefallen an oberflächlichen Zeremonien hatte (1-6). Vielmehr hat Gott Interesse am gerechten Leben der Israeliten. Und das gleiche Wort hatte der Herr auch gesagt, als sie noch nicht gefangen genommen waren. Was sind die Gebote Gottes? Richtet recht, erweise ein jeder seinem Brüder Güte und Barmherzigkeit. Tut kein Unrecht an den Schwachen. Die Israeliten hielten zwar eifrig Zeremonien ab. Aber sie taten gleich darauf wieder das Böse, nämlich das Gegenteil vom Gebot Gottes. Gott erinnerte sich an jene Zeit, als die Israeliten trotz der flehentlichen Ermahnung Gottes sein Wort nicht hörten. Was war die Folge? Gott tat genau das Gleiche wie sie. Er hörte ihre Bitte nicht an (7-14). Vor ihnen schien ein langer schwieriger Weg zur Wiederherstellung zu liegen. Doch es gibt einen richtigen Weg, der schnell zum Wunder führt.

Gebet: Herr, vergib mir meinen falschen Eifer, der sich nur um mich selbst drehte. Hilf mir, dein Gebot zu halten.

Ein Wort: Tu Barmherzigkeit statt äußere Zeremonien