Dezember 27

Die sechste und siebente Vision

Sacharja 5,1-11 (3)

„Und er sprach zu mir: Das ist der Fluch, der ausgeht über das ganze Land; denn alle Diebe werden nach dieser Schrift von hier ausgefegt und alle Meineidigen werden nach dieser Schrift von hier ausgefegt.“

In diesem Kapitel kommen zwei Gesichte vor. Sie sprechen über den Fluch Gottes, einmal den Fluch über Diebe und Meineidige und zum anderen den Fluch über die Sünde. Der Weg zum Aufbau Jerusalems enthält auch den Fluch Gottes über die Falschheit und Sünde.

Obwohl Gott einmal das gerechte Urteil fällen wird, herrschen in der Welt vielfach die Diebe und Meineidige. Darum werden die Gläubigen entmutigt und verführt. Wenn man Gott fürchtet, geschieht der Bau Jerusalems von selbst. Das zweite Gesicht zeigt eine Frau, die die Gottlosigkeit symbolisiert. Man trug sie in einer Tonne weit weg. Indem die Gottlosigkeit vertrieben und die Diebe und die Meineidigen verflucht wurden, so meint Sacharja, entstand das neue Jerusalem. Das ist wahr. Viele falsche Ideologien und alles Treiben dieser Welt vergingen in Nichtigkeit. Der Fluch Gottes aber soll dem Bau des neuen Jerusalems dienen.

Gebet: Danke für die Visionen deines gerechten Gerichts. Hilf mir, dich zu fürchten und auf dich allein zu hoffen. Lass mich so die Welt überwinden und treu dein Reich aufbauen.

Ein Wort: Der Fluch geht aus über das ganze Land