Dezember 27

Die fünfte Vision

Sacharja 4,1-14 (6)

„Und er antwortete und sprach zu mir: Das ist das Wort des HERRN an Serubbabel: Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der HERR Zebaoth.“

Der Prophet sah einen Leuchter und zwei Ölbäume. Er wusste jedoch nicht, was dies bedeutete. Gott richtete dieses Wort an Serubbabel, der den Bau Jerusalems leiten sollte. Es sollte nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch den Geist des Herrn geschehen. Am Ende des Gelingens würde man sprechen: „Wer bist du großer Berg?“ Mit dem Schlussstein würde man jauchzen: „Glück zu!“

Denn wer immer den Tag des geringsten Anfangs verachtet hat, wird doch mit Freuden sehen den Schlussstein in Serubbabels Hand. Jene Sieben sind des Herrn Augen, die alle Lande durchziehen. Die zwei Ölbäume sind zwei Gesalbte. Wo zwei in seinem Namen versammelt sind, gießt Gott seinen Geist aus.

Wir lernen durch Sacharja, wie Jerusalem wieder aufgebaut werden kann. Auch das Werk, das so unmöglich wie ein Berg zu bewältigen scheint, kann durch den Geist des Herrn gelingen. Darum ist es für uns wichtig, dass wir den geringen Anfang nicht verachten.

Gebet: Herr, lass mich den geringen Anfang achten. Danke für die Vision des goldenen Leuchters und der zwei Ölbäume. Nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch deinen Geist wird es uns gelingen.

Ein Wort: Durch den Geist des Herrn