Dezember 27

Die vierte Vision

Sacharja 3,1-10 (7)

„So spricht der HERR Zebaoth: Wirst du in meinen Wegen wandeln und meinen Dienst recht versehen, so sollst du mein Haus regieren und meine Vorhöfe bewahren. Und ich will dir Zugang zu mir geben mit diesen, die hier stehen.“

Der Herr ließ Sacharja den Hohenpriester Jeschua sehen, weil der Herr zwischen sich und dem Volk die Hohenpriester als Mittler eingesetzt hatte. In der Vision sah Sacharja, dass der Satan Jeschua anklagte. Die Unreinheit und die Schuld des Hohenpriesters gaben dem Satan genügend Anlass, die Wiederherstellung Jerusalems zurückzuweisen. Es lag auch nicht in der Hand Jeschuas, sich selbst ein anderes Kleid anzuziehen. In der Vision aber sah Sacharja, dass der Herr selbst Jeschua ein neues, reines Kleid gibt. Gott selbst hatte seit dem Sündenfall verheißen, dass er einen Erretter, einen Spross, senden werde. Der Glaube heißt, dass man nicht auf sich schaut, sondern auf die Verheißung Gottes. Gott wollte über die Sünde selbst wachen, indem er Jeschua einen Stein mit sieben Augen gab. Gott forderte Jeschua auf, auf des Herrn Wegen zu wandeln und seinen Dienst als Priester recht zu versehen, dann würde der Herr ihm den Zugang zu sich schenken.

Gebet: Danke, Herr, für Jesus Christus, den herrlichen Zugang. Wenn ich auch so sündig und unrein bin, wirst du mich in Jesus wieder zu einem königlichen Priester machen. Deine Gnade macht mich rein. Hilf mir, nicht zu verzagen, sondern erneut vor dir zu stehen.

Ein Wort: Ich will dir den Zugang zu mir geben