Dezember 27

Die zweite und die dritte Vision

Sacharja 2,1-9 (9)

„Doch ich will, spricht der HERR, eine feurige Mauer rings um sie her sein und will mich herrlich darin erweisen.“

Der Herr zeigte Sacharja vier Hörner. Diese symbolisieren stolze heidnische Mächte, die Juda, das ist Israel, und Jerusalem zerstreut haben. Juda und Jerusalem stehen für das ganze Volk Gottes im Exil. Der Herr zeigte dann vier Schmiede, die die Hörner dieser Völker zerschlagen sollen. Gott ist souverän, sowohl über die Hörner als auch über die Schmiede. Er gebrauchte die Schmiede als seine Werkzeuge des Gerichts, die sein Volk Israel von allen seinen Feinden befreien sollten. Die vier Schmiede zeigen uns die Siegeshoffnung des Volkes Gottes. Wegen der Demonstration der Kraft Gottes hat Jerusalem Hoffnung auf Wiederherstellung.

Da Jerusalem wieder aufgebaut werden sollte, ging ein Mann aus, um das zukünftige Jerusalem zu messen (1,16). Ein anderer Engel ließ ihm mitteilen, dass Jerusalem wegen der großen Menge der Menschen und des Viehs ohne Mauer bewohnt werden sollte. Eine Stadt ohne Mauer ist schutzlos. Deswegen verhieß der Herr, dass er eine feurige Mauer um sie her sein würde. Gott selbst wird seine Stadt beschützen. Die neue Stadt wird groß sein und keine Grenzen haben. Gott wird sich herrlich darin erweisen.

Gebet: Danke, Herr, für die herrliche Vision des zukünftigen Jerusalem. Danke, dass du selbst eine feurige Mauer bist, deine Stadt schützt und deine Herrlichkeit erweist.

Ein Wort: Eine feurige Mauer