Dezember 27

Die erste Vision

Sacharja 1,7-17 (12)

„Da hob der Engel des HERRN an und sprach: HERR Zebaoth, wie lange noch willst du dich nicht erbarmen über Jerusalem und über die Städte Judas, über die du zornig bist schon siebzig Jahre?“

Des Herrn Wort geschah in Form von acht Gesichten zu Sacharja. In einem Talgrund zwischen den Myrten saß ein Mann auf einem roten Pferd. Hinter ihm waren rote, braune und weiße Pferde, deren Reiter Kundschafter des Herrn waren. Der Mann auf dem roten Pferd ist der Engel des Herrn, der den präinkarnierten Christus manifestiert, wie auch Kapitel 3,2.4 zeigen. Ihm berichteten die Kundschafter, dass alle Lande ruhig und still lagen. Doch diese Ruhe und Frieden waren wohl das Ergebnis der persischen Unterdrückung und Ungerechtigkeit. Die Israeliten hatten schon siebzig Jahre darunter zu leiden. Der Engel des Herrn legte Fürbitte für sein Volk ab und fragte den Herrn, wann er sich über Jerusalem und die Städte Judas erbarmen wolle. Da antwortete der Herr mit freundlichen und tröstlichen Worten, dass er mit großem Eifer für Jerusalem und Zion eifere. Er war sehr zornig über die stolzen Völker. Gott verhieß, dass er sich Jerusalem mit Barmherzigkeit zuwenden wollte. Sein Haus sollte darin aufgebaut und die Messchur darüber gespannt werden. Seine Städte sollten Überfluss an Gutem haben, und der Herr würde Zion wieder trösten und erwählen. Der Eifer des Herrn um Jerusalem ist die Hoffnung des Volkes Gottes.

Gebet: Danke für den Mann auf dem roten Pferd, unseren Erlöser, und für sein Erbarmen mit deinem Volk.

Ein Wort: Das große Erbarmen des Engels des Herrn für das Volk Gottes