Dezember 27

Kehrt euch zu mir!

Sacharja 1,1-6 (3)

„Aber sprich zum Volk: So spricht der HERR Zebaoth: Kehrt euch zu mir, spricht der HERR Zebaoth, so will ich mich zu euch kehren, spricht der HERR Zebaoth.“

Im zweiten Regierungsjahr des Königs Darius geschah das Wort des Herrn zu Sacharja, was ihn als wahren Propheten des Herrn auszeichnet. Der Herr war über ihre Väter zornig gewesen, wörtlich „zornig im Zorn“. Doch in Vers 3 ruft er sein Volk zur Umkehr auf. Der Herr wollte die Beziehung zu seinem Volk wiederherstellen, was nur möglich war, wenn sie ernsthaft zu ihm umkehrten. Das Beispiel ihrer Väter sollte ihnen zur Warnung dienen, dass sie nicht wie diese sein sollten. Diese hatten nicht auf die Propheten gehört, nicht von ihren bösen Wegen und bösem Tun abgelassen und hatten Gott weder gehorcht noch auf ihn geachtet. Die Folge von deren Sünde war die Zerstörung des Tempels gewesen. Die Folge ihrer eigenen Sünde waren Verzögerungen beim Wiederaufbau des Tempels. Der Herr fragte sie: „Wo sind nun eure Väter?“ und „Und die Propheten, leben sie noch?“ Diese beiden rhetorischen Fragen verweisen auf die Kürze des menschlichen Lebens und darauf, dass die Gelegenheit Buße zu tun nicht vertan werden darf. Auch wenn die Knechte Gottes, die Propheten, verstorben waren, so behalten Gottes Wort und Gebote doch bleibende Gültigkeit. Die Väter haben sich selbst vor Gott erkennen und zu ihm umkehren müssen, denn so, wie der Herr geredet hatte, so war es geschehen.

Gebet: Herr, danke, dass du unsere Beziehung wiederherstellen willst. Heute will ich zu dir umkehren.

Ein Wort: Kehrt euch zu mir, so will ich mich zu euch kehren!