Dezember 27

Damit du Gerechtigkeit übst

2. Chronik 9,1-31 (8)

„Der HERR, dein Gott, sei gelobt, der dich lieb hat, dass er dich auf seinen Thron gesetzt hat zum König des Herrn, deines Gottes. Weil dein Gott Israel liebhat, auf dass er es ewiglich bestehen lasse, darum hat er dich über sie zum König gesetzt, dass du Recht und Gerechtigkeit übst.“

Salomo war bald weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Besonders seine Weisheit und sein Reichtum machten ihn zur Legende. Das veranlasste die Königin von Saba zu einem Staatsbesuch. Sie ehrte den König mit Geschenken, prüfte aber auch seine Weisheit mit Rätselfragen, die Salomo alle beantworten konnte. Ihr Gesamteindruck veranlasste sie dazu, den Gott Salomos zu loben. Dieser Gott hatte aus seiner Liebe Salomo zum König seines Volkes eingesetzt. Dieser Gott liebte auch sein Volk, sodass er ihnen einen Herrscher geben wollte, der Recht und Gerechtigkeit übt. Gottes Wunsch für einen idealen Herrscher seines Volkes ist in 5. Mose 17,14-20 beschrieben. Er sollte vor allem täglich in der Bibel lesen und Gottes Wort im praktischen Leben gehorchen. Er sollte weder großen Reichtum sammeln noch viele Frauen nehmen, noch eine ausgedehnte Aufrüstung betreiben. In Salomos Herz und Leben spielten dagegen Reichtum und Macht eine immer größere Rolle, sodass er Gottes klare Anweisung ignorierte.

Gebet: Herr, du liebst mich und du liebst unser Volk, deshalb hast du mich als deinen Boten berufen. Lass mich deine Gerechtigkeit aufrichten.

Ein Wort: Gott hat dich berufen, Gerechtigkeit zu üben