Dezember 27

Wenn mein Volk sich demütigt

2. Chronik 7,1-22 (14)

„Und dann mein Volk, über das mein Name genannt ist, sich demütigt, dass sie beten und mein Angesicht suchen und sich von ihren bösen Wegen bekehren, so will ich vom Himmel her hören und ihre Sünde vergeben und ihr Land heilen.“

Nachdem Salomo sein Gebet beendet hatte, ließ Gott Feuer vom Himmel fallen, das die Opfer verzehrte, und er erfüllte mit seiner Herrlichkeit den Tempel. Dadurch bestätigte er für alle Anwesenden, dass er Salomos Gebet angenommen hatte. Der König und das Volk brachten ein gewaltiges Opfer als Zeichen ihrer Hingabe an Gott. Sie feierten die Tempeleinweihung sieben Tage und anschließend das Laubhüttenfest weitere sieben Tage. Die Freude war überwältigend. Doch Gott sucht immer auch die persönliche Beziehung zu den Menschen. Deshalb besuchte er Salomo des Nachts noch einmal zu einem „Vier-Augen-Gespräch“. Er hatte sein Gebet erhört und den Tempel als Ort des Gebetes und Opferhauses angenommen. Wenn Gottes Volk durch seine Sünde Gottes Strafe erführe und sich dann vor ihm demütige und Buße tue, dann wolle Gott ihre Sünde vergeben und ihr Land heilen. Wenn sie aber sich anderen Göttern zuwenden, würde Gott sie aus ihrem Land ausreißen und auch den Tempel verwerfen. Auch Salomo sollte vor Gott wandeln. Wir dürfen Gottes Segen nicht als selbstverständlich nehmen. Wir sollen seinem Wort aufrichtig folgen und auch für unser Land beten, dass die Menschen demütig zu Gott umkehren.

Gebet: Herr, danke, dass du vergibst und heilst, wenn ich mit demütigem Herzen dein Angesicht suche.

Ein Wort: Demütige dich vor Gott!