Dezember 27

HERR, lass dein Wort wahr werden

2. Chronik 6,1-17 (17)

„Nun, HERR, Gott Israels, lass dein Wort wahr werden, das du deinem Knecht David zugesagt hast.“

Salomo hatte einen großen Tempel für Gott errichtet. Aber anlässlich der Einweihung rühmte er sich nicht selbst, sondern erinnerte sich an die Treue Gottes. Er hatte seinem Vater David seine Verheißung gegeben und sie selbst mit seiner Hand erfüllt. Gott hatte David verheißen, dass sein Nachkomme ihm ein Haus bauen sollte. Salomo sah diese Verheißung in seinem Tempelbau erfüllt. Er fiel angesichts der ganzen Gemeinde vor Gott auf die Knie, um den treuen Gott zu loben, der seine Verheißungen erfüllt. Diesen Gott bat er darum, auch seine andere Verheißung an David zu erfüllen, seinen Nachkommen ein beständiges Königtum zu geben, wenn sie auf Gottes Weg blieben. Vielleicht ahnte Salomo, dass der Bau eines physischen Tempels und eine ununterbrochene Linie an Königen Israels aus dem Haus David noch nicht alles war, was Gott im Sinn hatte. Tatsächlich konnte nicht einmal Salomo bis zum Ende seines Lebens auf Gottes Weg bleiben. Dennoch hat Gott seine Verheißung auf viel größere Art erfüllt, als Salomo es sich vorstellen konnte. Er ist in Jesus, dem Nachkommen Davids, selbst in diese Welt gekommen und hat damit eine ganz andere Art von Tempel aufgerichtet. Durch seinen Tod und seine Auferstehung ist Jesus zum wahren König für alle Menschen zu allen Zeiten geworden.

Gebet: Herr, danke, dass du treu bist und dein Wort unter allen Umständen wahr werden lässt. Lass mich mein Leben auf dein Wort bauen.

Ein Wort: Gott lässt sein Wort wahr werden – immer