Dezember 27

Das Haus wurde erfüllt mit einer Wolke

2. Chronik 5,1-14 (13)

„Und es war, als wäre es einer, der trompetete und sänge, als hörte man eine Stimme loben und danken dem Herrn. Und als sich die Stimme der Trompeten, Zimbeln und Saitenspiele erhob und man den Herrn lobte: Er ist gütig und seine Barmherzigkeit währt ewig, da wurde das Haus erfüllt mit einer Wolke,“

Nach der Fertigstellung des Tempels wurden die Bundeslade und die gesamte Stiftshütte anlässlich des Laubhüttenfestes in den Tempel überführt. Die Bundeslade wurde von den Leviten getragen und die Prozession mit unzähligen Opfern begleitet. Die Bundeslade enthielt nichts als die beiden steinernen Tafeln mit den Zehn Geboten, die Gott Mose gegeben hatte. Sie fand ihren Platz im Chorraum, dem Allerheiligsten. Dort wurde sie von den beiden Cherubim bedeckt. Doch die beiden Tragestangen, die nicht entfernt werden durften, ragten seitlich so weit hervor, dass sie vom Hauptraum des Tempels aus sichtbar waren. Gott zeigte damit, dass er weiterhin bereit war, sein Volk überall hin zu begleiten, selbst wenn sie die heilige Stadt Jerusalem mit dem Tempel einmal wieder verlassen müssten. Die levitischen Sänger und ein Orchester mit 120 Trompeten lobten Gottes ewige Güte und Barmherzigkeit so einmütig, dass es wie eine Stimme klang. Da erfüllte die Herrlichkeit des Herrn in Form einer Wolke den Tempel. Gott ist nicht an einen bestimmten Ort gebunden. Seine Herrlichkeit wird überall dort sichtbar, wo seine Jünger darin eins werden, ihn zu loben und zu ehren.

Gebet: Herr, mache uns in Jesus eins, dich zu loben und dich durch unser ganzes Leben zu ehren.

Ein Wort: In Jesus eins sein offenbart Gottes Herrlichkeit