Dezember 27

Ein Altar für die Opfer

2. Chronik 4,1-22 (1)

„Er machte auch einen kupfernen Altar, zwanzig Ellen lang und breit und zehn Ellen hoch“

Das Kapitel beschreibt die Einrichtung des Tempels. Der eindrucksvollste Bestandteil war der kupferne Altar. Er war jeweils 10 Meter lang und breit und 5 Meter hoch und stand vor dem Tempel. Er diente dem Opfer. Bevor die Menschen in die Gegenwart des lebendigen Gottes treten konnten, musste zunächst ihr Sündenproblem gelöst werden, weil ihre Sünde sie von Gott trennte. Hierfür hatte Gott das Opfersystem eingesetzt. Die Größe des Altars zeigt die Größe unserer Sünde. Die Tieropfer waren jedoch nur eine unvollkommene und vorläufige Lösung des Problems, denn sie mussten ständig wiederholt werden. Sie waren ein Hinweis auf das eigentliche Opfer, das später Jesus bringen sollte, indem er sein eigenes Leben am Kreuz opferte. Hierdurch hat er uns einen dauerhaften Zugang zu Gott geschaffen. Ebenfalls vor dem Tempel stand das kupferne Meer. Es diente den Priestern dazu, sich darin zu waschen. Die Waschung steht als Reinigung symbolisch für unsere Buße vor Gott. Wenn wir für unsere Sünde vor Gott Buße tun, werden wir durch den Glauben an Jesus grundlegend gereinigt. Aber Jesus lehrte seine Jünger, dass sie auch danach täglich ihre Füße von ihm waschen lassen müssten. Heute haben wir in Jesus einen besseren und schöneren Tempel als den von König Salomo. Aber auch heute führt der Weg in die Gegenwart Gottes über die Buße und das Opfer von Jesus.

Gebet: Herr Jesus, danke, dass du uns durch dein Opfer den Weg zum Vater geöffnet hast.

Ein Wort: Buße und Glauben an Jesus führen zu Gott