Dezember 27

Jachin und Boas

2. Chronik 3,1-17 (17)

„und richtete die Säulen auf vor dem Tempel, eine zur Rechten und die andere zur Linken, und nannte die zur Rechten Jachin und die zur Linken Boas.“

Nachdem alle Vorbereitungen getroffen waren, konnte Salomo anfangen das Haus des Herrn zu bauen. Hier sollten Menschen dem lebendigen Gott begegnen können. Der Berg Morija war der Ort, wo Abraham von Gott geprüft worden war. Hier hatte König David für seine Sünde Buße getan und auf den Befehl des Engels hin den Ort von dem Jebusiter Arauna gekauft, um zu opfern. Gott vergab seine Sünde und beendete die Plage. Der Tempel war innen ganz mit Gold überzogen als Zeichen der Königsherrschaft Gottes. Das Allerheiligste war der Ort, wo die Bundeslade stand, die von zwei Cherubim bewacht wurde. Wie das neue Jerusalem in der Offenbarung hatte der Raum einen quadratischen Grundriss. Hier war der Ort, wo Gott ganz persönlich anwesend war. Vor dem Tempel waren zwei gewaltige Säulen aufgerichtet, die bereits von weitem zu sehen waren. „Jachin“ bedeutet „er richtet auf“ und „Boas“ „in ihm ist Kraft“. Tatsächlich hat nicht ein Mensch, sondern Gott selbst sein Haus unter uns aufgerichtet, indem er seinen Sohn Jesus als Mensch zu uns gesandt hat. Als Jesus am Kreuz starb, sah er schwach und machtlos aus. Aber in ihm ist die Kraft, uns aus der Macht von Sünde und Tod zu erretten.

Gebet: Herr, danke für Jesus, den du aufgerichtet hast, damit wir dir persönlich begegnen können, und in dem wir Kraft finden, von der Sünde frei zu werden.

Ein Wort: In Jesus ist Kraft