Dezember 27

Wer kann ein Haus für Gott bauen?

2. Chronik 1,18-2,17 (2,5)

„Aber wer vermag es, ihm ein Haus zu bauen? Denn der Himmel und aller Himmel Himmel können ihn nicht fassen. Wer bin ich denn, dass ich ihm ein Haus baue, es sei denn, um vor ihm zu opfern?“

Salomos erstes großes Projekt in seiner Regierungszeit war der Bau des Tempels. Es sollte ein großes Haus werden. Salomo war sich aber bewusst, dass Gott kein bedürftiger Obdachloser ist, der auf seine Hilfe bei der Wohnungssuche angewiesen wäre. Gott ist so groß, dass selbst der Himmel ihn nicht fassen könnte. Wer wäre würdig, ein Haus für einen solchen Gott zu bauen? Vers 3 benennt den Zweck des Tempels: Räucheropfer zu bringen, Schaubrote zuzurichten und Opfer zu bringen. Das grundlegende Problem der Menschen besteht darin, dass sie durch ihre Sünde von Gott getrennt sind. Durch die Opfer konnten sie damals ihre Beziehung zu Gott wiederherstellen. Die Opfer waren damit ein Hinweis auf Jesus, der sich selbst geopfert hat, um uns von der Sünde frei zu machen und uns den Weg zu Gott zu öffnen. Salomo verpflichtete die Fremdlinge in Israel zum Tempelbau. Er suchte und fand materielle und personelle Unterstützung bei Hiram, dem König von Tyrus, einem Heiden. Hiram lobte daraufhin den Gott Israels. Der Tempelbau war keine exklusive Angelegenheit der Juden, sondern auch Heiden waren daran beteiligt. Das ist ein Hinweis darauf, dass in Gottes Haus alle Menschen willkommen sind.

Gebet: Herr, ich bin nicht würdig, an deinem Haus mit zu bauen. Lass mich heute eine Umgebung schaffen, wo Menschen zu dir zurückfinden können.

Ein Wort: Baue mit am Haus Gottes!