Dezember 27

Friede wie ein Wasserstrom

Jesaja 48,1-22 (18)

„O dass du auf meine Gebote gemerkt hättest, so würde dein Friede sein wie ein Wasserstrom und deine Gerechtigkeit wie Meereswellen.“

Die Israeliten hielten sich für das Volk Gottes, schworen bei seinem Namen, bekannten ihn und pochten sogar auf ihn, aber sie waren dabei nicht aufrichtig. Gott hatte ihnen sein Wort gegeben und es erfüllt, aber sie weigerten sich, dies zu verkündigen. Stattdessen führten sie weiter ein Doppelleben und folgten ihren verschiedenen Götzen, denen sie mehr vertrauten als Gott. Gott hielt nur um seines Namens und seiner Ehre willen seinen Zorn über sein Volk zurück. Anstatt es zu richten, wollte er sie im Glutofen des Elends zur Besinnung und Umkehr bringen, so wie man Silber im Feuer reinigt. Auch heute hat Gott kein Interesse daran, uns zu richten oder zu strafen. Er gebraucht Schwierigkeiten, Elend oder Niederlagen, um uns zur Umkehr zu führen, uns zu erziehen und unseren Glauben zu reinigen. Vor allem gibt er uns sein Wort, um uns zu leiten und uns zu lehren, was uns hilft. Auf Gottes Wort aufmerksam zu hören bringt uns Frieden wie einen Wasserstrom und Gerechtigkeit wie Meeresrauschen. Das hebräische Wort für Frieden (Shalom) bezeichnet umfassenden Segen. Gerechtigkeit ist die Erfahrung von Gottes helfendem Eingreifen. Ob wir im Glauben wachsen, hängt von unserer Haltung gegenüber Gottes Wort ab.

Gebet: Herr, du möchtest mich lehren, was mir hilft und mir den richtigen Weg zeigen. Lass mich heute aufmerksam auf dein Wort hören.

Ein Wort: Gottes Wort bringt Frieden und Gerechtigkeit