Dezember 27

Kehre dich zu mir, denn ich erlöse dich!

Jesaja 44,6-23 (22)

„Ich tilge deine Missetat wie eine Wolke und deine Sünde wie den Nebel. Kehre dich zu mir, denn ich erlöse dich!“

Gott erinnerte sein Volk daran, dass er der einzige Gott ist. Er ist der Erste und der Letzte. Er hat am Anfang die Welt erschaffen und ist auch am Ende der Zeiten noch derselbe. Seine Verheißungen, die sich erfüllt haben, zeigen seine Existenz. Einen von Menschen erschaffenen Götzen anzubeten ist nichtig und unsinnig. Gott stellt hier die ganze Lächerlichkeit eines solchen Verhaltens klar: Dasselbe Holz wird einerseits zum Heizen und Kochen verwendet, während aus der anderen Hälfte ein Götzenbild hergestellt wird, vor dem man niederkniet und es anbetet, obwohl es nichts als ein Holzklotz ist. Gottes Volk ist von ihm bereitet. Sie sind seine auserwählten Knechte. Ihre Missetaten und Sünden hinderten sie an einer persönlichen Beziehung zu Gott. Doch Gott wollte ihre Sünden tilgen, so wie ein Morgennebel sich vollständig auflöst und eine Wolke einfach verschwindet, ohne etwas zu hinterlassen. Das einzige, was von ihnen dafür verlangt wurde, war sich zu Gott zu bekehren. Heute kniet sich niemand mehr vor einem Holzklotz hin. Die Götzen der heutigen Zeit sind interaktiver geworden. Aber immer noch sind sie das Werk von Menschen und nicht würdig, unser Leben zu regieren. Sie bringen uns vor allem keine Erlösung. Lasst uns zu dem Gott umkehren, der in Jesus unsere Sünde wie einen Morgennebel spurlos verschwinden lässt.

Gebet: Herr, du bist allein würdig, Herr und König in meinem Leben zu sein. Ich möchte mich heute zu dir wenden.

Ein Wort: Kehre dich zu Gott, denn er erlöst dich!