Dezember 27

Gott tilgt unsere Übertretungen

Jesaja 43,14-28 (25)

„Ich tilge deine Übertretungen um meinetwillen und gedenke deiner Sünden nicht.“

Gottes Geschichte mit dem Volk Israel begann mit der Befreiung aus der Sklaverei in Ägypten. Gott machte dafür im Meer einen Weg für sie frei und ließ das überlegene ägyptische Heer untergehen. Doch jetzt wollte Gott ein Neues schaffen, dem gegenüber man alles, was früher gewesen ist, glatt vergessen kann. Der ursprüngliche Bund Gottes mit seinem Volk bestand darin, dass sie seinem Wort folgen sollen, und er sie deshalb als sein Volk annimmt. So großartig dies war, konnten die Israeliten doch von ihrer Seite diesen Bund nicht einhalten, weil sie unter der Macht der Sünde standen. Sie wurden selbstgerecht und dachten, dass sie sich viel um Gott bemüht hätten. Doch tatsächlich war es Gott, dem sie mit ihrer Sünde Arbeit gemacht hatten. Das Neue, das Gott schaffen wollte, war die Vergebung ihrer Sünden. Dies war keine Gegenleistung für ihre religiösen Taten, sondern geschah allein aus seiner Gnade. Römer 5,8 sagt: „Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.“ Diese Nachricht ist so umwerfend und neu, dass wir unsere Selbstgerechtigkeit, unser früheres Versagen und alle Schwierigkeiten vergessen dürfen. Wir können nun ein überfließendes neues Leben aus Gnade und Dankbarkeit anfangen.

Gebet: Herr, danke, dass du meine Sünde vergibst und meine Übertretungen tilgst. Lass mich heute aus Gnade und Dankbarkeit ein neues Leben führen.

Ein Wort: Gott vergibt um seinetwillen