Dezember 27

Du bist mein

Jesaja 43,1-13 (1)

„Und nun spricht der HERR, der dich geschaffen hat, Jakob, und dich gemacht hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!“

Gott erinnert sein Volk daran, dass sie sein Eigentum sind. Hierfür gibt es gleich mehrere Gründe. Erstens hat Gott sie erschaffen. Er erschuf das Volk Israel, indem er einem alten und kinderlosen Mann Abraham einen Sohn schenkte. Gott ist auch heute der Schöpfer seiner Gemeinde, indem er jedem einzelnen ein neues Leben gab. Zweitens hat Gott sein Volk erlöst. Er gab Ägypten, Kusch und Seba als Lösegeld für das kleine Volk Israel. Für uns hat er einen noch größeren Preis bezahlt: das Leben seines eigenen Sohnes. So groß ist die Liebe Gottes zu uns, so wertvoll sind wir in seinen Augen. Drittens hat Gott uns bei unserem Namen gerufen. Die Erlösung und Berufung geschehen nicht universell oder schematisch, sondern ganz persönlich, indem unser guter Hirte uns mit Namen ruft. Auch heute möchte Gott sein Volk aus allen Himmelsrichtungen rufen. Als Gottes wertvolles Eigentum brauchen wir uns in keiner Situation zu fürchten, weder vor Wasser noch vor Feuer (Jona 1,15-2,11; Dan Kap. 3). Wir brauchen uns daher nicht von der jeweiligen Situation beherrschen zu lassen, sondern können als Gottes Eigentum leben.

Gebet: Herr, danke, dass du mich geschaffen, den höchsten Preis für mich bezahlt und mich bei meinem Namen gerufen hast. Lass mich heute als dein Eigentum leben.

Ein Wort: Wir sind Gottes Eigentum