Dezember 27

Fürchte dich nicht, Gott ist mit dir

Jesaja 41,1-29 (10)

„fürchte dich nicht, ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich halte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit.“

Die Israeliten hatten die Eroberung durch die Babylonier als Niederlage und auch als Niederlage ihres Gottes aufgenommen. Doch tatsächlich hatte Gott dieses Ereignis als Folge der Sünde seines Volkes zugelassen. Hier zeichnet der Prophet das Bild eines Rechtsstreites zwischen den Götzen der Völker und dem wahren und lebendigen Gott. Gott war es, der den Perserkönig Kyrus herbeigerufen und ihn siegreich gemacht hatte. Gott ist es, der von Anfang an die Geschichte lenkt. Auf den Angriff der Perser versuchte man sich durch das Aufstellen neuer Götzenbilder vorzubereiten. Doch diese Bilder waren nur ein Witz. Sie mussten auf dem Boden festgenagelt werden, um nicht zu wackeln. In den Versen 21-28 fordert Gott die Götzen auf, die Zukunft vorauszusagen. Doch sie konnten das damals nicht tun und sind auch aktuell dazu nicht in der Lage. Dagegen hat Gott selbst alles geschehen lassen, was er in seinem Wort angekündigt hatte. Menschlich gesehen sahen die Israeliten wie ein Würmlein aus, wie ein armseliger Haufen. Doch tatsächlich bestand kein Grund, sich zu fürchten. Der allmächtige Gott war mit ihnen und stand ihnen zur Seite. Die rechte Hand seiner Gerechtigkeit hielt sie fest. Wenn Gott für uns ist, wer kann gegen uns sein?

Gebet: Herr, danke dass du auf meiner Seite stehst und mich durch Jesus festhältst. Hilf mir, meine Furcht zu überwinden.

Ein Wort: Gott ist mit mir und hält mich