Dezember 27

Bereitet dem HERRN den Weg!

Jesaja 40,1-11 (3)

„Es ruft eine Stimme: In der Wüste bereitet dem HERRN den Weg, macht in der Steppe eine ebene Bahn unserm Gott!“

Mit Kapitel 40 beginnt ein neuer Abschnitt des Buches. Die Katastrophe der Eroberung und Zerstörung Jerusalems und der babylonischen Gefangenschaft ist eingetreten. Doch hier endet Gottes Geschichte mit seinem Volk nicht. Er möchte sie nicht nur wiederherstellen, sondern er kündigt ihnen eine ganz neue Errettung an, die in Jesus erfüllt wurde. Damit diese Herrlichkeit offenbar werden kann, war eine Vorbereitung notwendig. Dem Herrn musste ein Weg bereitet werden: was hügelig war, sollte eben werden, und was uneben war, sollte gerade werden. Dies sollte der Prophet durch seine Predigt über die Vergänglichkeit der Menschen und die Unvergänglichkeit des Wortes Gottes ermöglichen. Das Wesen Gottes ist zum Teil unerwartet: Gott ist zwar ein allmächtiger und gewaltiger Herrscher, aber zu seinem Volk ist er ein liebevoller, sanftmütiger und geduldiger Hirte. Wir finden dieses Wesen in Jesus, unserem guten Hirten, wieder. Auch heute möchte Gott ein neues Werk der Errettung beginnen. Dafür muss ihm erneut der Weg bereitet werden. Damit die verschiedenen Hindernisse in den Herzen der Menschen überwun¬den werden, sollen wir sie an ihre Vergänglichkeit erinnern, ihnen das ewige Wort Gottes weitergeben und sie mit dem guten Hirten Jesus bekannt machen.

Gebet: Herr, danke, dass du deine Herrlichkeit in dieser Zeit offenbaren willst. Lass mich einen Weg für dich bereiten, in meinem eigenen Herzen und bei anderen.

Ein Wort: Bereite dem Herrn den Weg!