Dezember 27

Ihr halft mir nicht

Richter 12,1-15 (3)

„Als ich nun sah, dass ihr nicht helfen wolltet, wagte ich mein Leben daran und zog gegen die Ammoniter, und der HERR gab sie in meine Hand. Warum kommt ihr nun zu mir herauf, mit mir zu kämpfen?“

Wie schon zu Gideons Zeiten kamen die Männer von Ephraim und forderten den Richter auf, sich selbst vor ihnen zu rechtfertigen. Sie fragten, warum er sie nicht hatte mitkämpfen lassen, und drohten, ihn umzubringen. Jeftah klärte die Situation. Er hatte sie im harten Kampf mit den Ammonitern um Hilfe gebeten, doch sie hatten ihm nicht geholfen. Warum sollten sie jetzt etwas verlangen können? Jeftah gab nicht nach. Er sammelte die Gileaditer und kämpfte und siegte gegen Ephraim. Die Ephraimiter hatten die Gileaditer verspottet, doch jetzt mussten sie bitter bezahlen. Einige von ihnen versuchten, sich zu verstellen und so durchzukommen. Doch ihre Sprache verriet sie, und sie kamen um. Jeftahs Richtertum dauerte nur sechs Jahre, doch diese Jahre waren sehr ereignisreich. Hebräer 11,32 zählt ihn zu den Glaubenshelden. Nach ihm richteten Ibzan, Elon und Abdon das Volk für insgesamt 25 Jahre. Gott war mit seinem Volk und hatte zu jeder Zeit seine Übriggebliebenen.

Gebet: Herr, danke für einen Mann des Glaubens. Hilf mir, klar zu bleiben gegenüber denen, die nicht mithelfen.

Ein Wort: Warum kommt ihr nun zu mir?