Dezember 27

Der Geist des HERRN kam auf Jeftah

Richter 11,12-33 (29)

„Da kam der Geist des HERRN auf Jeftah, und er zog durch Gilead und Manasse und nach Mizpe, das in Gilead liegt, und von Mizpe, das in Gilead liegt, gegen die Ammoniter.“

Jeftah sandte gleich eine Botschaft an den König der Ammoniter. Der König beanspruchte das Land von Israel, indem er an die Zeit nach dem Auszug aus Ägypten erinnerte. Jeftah machte deutlich, dass Israel sich nicht unrechtmäßig das Land genommen hatte, sondern dass Gott selbst die Bewohner vertrieben hatte. Wenn der König jetzt Land haben wollte, sollte er seinen „Gott“ Kemosch die Bewohner vertreiben lassen. Jeftah sagte dem König klar, dass sein Handeln böse war. Jeftah verhandelte nicht mit dem feindlichen König. Er war vor ihm auch nicht feige, das geistliche Anliegen anzusprechen. Jeftah blieb ohne Kompromiss und wich keinen Zentimeter. Der König wollte nicht auf die Warnung hören. Der Geist des Herrn kam auf Jeftah, und er zog gegen die Ammoniter. Der Herr gab sie in seine Hände, und er schlug sie mit mächtigen Schlägen. Gott ist mit den Mutigen. Die götzendienerischen Praktiken hat Gott vor seinem Volk her vertrieben. Sie haben kein Anrecht mehr. Wir brauchen ihnen keine Zugeständnisse zu machen. Die Geister, die nicht hören wollen, werden mit gewaltigen Schlägen geschlagen und gedemütigt.

Gebet: Herr, danke für Jeftahs Vorbild einer kompromisslosen Haltung. Lass solchen Geist auf mich kommen.

Ein Wort: Ohne Kompromiss gegen die Feinde