Dezember 27

Da jammerte es ihn

Richter 10,1-18 (16)

„Und sie taten von sich die fremden Götter und dienten dem HERRN. Da jammerte es ihn, dass Israel so geplagt wurde.“

Nach Abimelechs Königtum erweckte Gott seinem Volk die Richter Tola und Jaïr für 22 bzw. 23 Jahre. Doch die Israeliten taten wiederum, was dem Herrn missfiel. Sie dienten den fremden Göttern und nicht dem lebendigen Gott, der sie so sehr liebte. Um sie zu disziplinieren, ließ Gott es zu, dass die Philister und Ammoniter sie bedrückten. 18 Jahre lang dauerte diese schwere Zeit. Die Feinde drangen sogar über den Jordan vor auf das Gebiet der Stämme Juda, Benjamin und Ephraim. Die Israeliten schrien zum Herrn um Hilfe und bekannten ihre Sünden. Gott tadelte sie zuerst hart. Er hatte sie schon viele Male errettet. Jetzt sollten sie zu ihren selbstgewählten Göttern schreien, er wollte ihnen nicht mehr helfen. Dieser Tadel ernüchterte die Israeliten. Sie erkannten, dass sie keinen Anspruch auf die Hilfe Gottes hatten. Sie waren ganz auf Gottes Barmherzigkeit angewiesen. In ehrlicher Buße taten sie von sich die fremden Götter und dienten dem Herrn. Da jammerte Gott es, dass sie so geplagt wurden. Die Israeliten waren bereit, gegen die Feinde zu kämpfen. Gott bereitete schon einen Leiter für sie vor. Gottes Zorn bleibt nicht ewig. Seine Barmherzigkeit währt für und für.

Gebet: Herr, danke für deine Barmherzigkeit. Vergib meine Sünde und schenke mir deine Gnade.

Ein Wort: Gottes jammervolles Herz