Dezember 27

Ganz so, wie der HERR geboten hatte

2. Mose 37,1-39,42 (42)

„Ganz so, wie der HERR es Mose geboten hatte, hatten die Israeliten alle Arbeiten ausgeführt.“

Die Kapitel 37 bis 39 berichten, wie die Anweisungen von Kapitel 25 bis 31 genau ausgeführt wurden. Alles wurde genau so hergestellt, wie es der Herr geboten hatte: Die Bundeslade, der Tisch für die Schaubrote, der Leuchter, der Räucheraltar, das Salböl, das Räucherwerk, der Brandopferaltar, das kupferne Becken, der Vorhof und die Kleidung der Priester. Mose kontrollierte alles sorgfältig, ob alles nach den Anweisungen Gottes gebaut worden war. Er hatte nichts zu beanstanden, alles war so gearbeitet worden, wie es der Herr gesagt hatte. „Alles“ schließt den Gehorsam bis zum Ende ein. Wenn sie nicht alle Dinge hergestellt hätten, wäre die gesamte Stiftshütte nicht fertig geworden, jedes Teil war wichtig. Es ist nicht einfach, bis zum Ende zu gehorchen. In den ungefähr sechs Monaten des Baus der Stiftshütte mögen sie einige Male gedacht haben, dass sie es nie schaffen, aber sie gaben nicht auf. Um bis zum Ende gehorchen zu können, benötigen wir Gottvertrauen und Glauben. Wir müssen glauben, dass Gott der Baumeister ist, einen klaren Plan hat und sein Werk führt. Dies schließt auch ein, dass wir nicht alles verstehen. Ohne Selbstverleugnung und Hingabe können wir nicht bis zum Ende gehorchen und Gottes Herrlichkeit nicht erfahren (Mk 8,34; Joh 11,40). Als die Israeliten zur Zeit von Nehemia gemeinsam bis zum Ende gehorchten, konnten sie die Mauern in Jerusalem wieder aufbauen.

Gebet: Herr, du bist der Baumeister, auch in meinem Volk. Hilf uns, bis zum Ende zu gehorchen.

Ein Wort: Ganz so, wie der Herr gesagt hatte