Dezember 27

Freiwillige Gaben für die Stiftshütte

2. Mose 35,1-36,7 (35,29)

„So brachten die Israeliten, Männer und Frauen, die ihr Herz dazu trieb, freiwillige Gaben zu allem Werk, das der HERR durch Mose geboten hatte.“

Der Bau der Stiftshütte war durch den Abfall der Israeliten verzögert worden. Nun aber war die Zeit gekommen, dass sie die Stiftshütte bauen sollten. Mose forderte das Volk gemäß Gottes Anweisung auf (25,2), eine freiwillige Opfergabe für den Bau zu geben. Viele verschiedene Baustoffe wurden benötigt: Edelmetalle, Holz, kostbare Stoffe, Edelsteine, Felle usw. Aber auch handwerkliche und künstlerische Fähigkeiten wurden gebraucht. Es war eine gute Gelegenheit für jeden im Volk, seine Liebe zu Gott auszudrücken. Männer und Frauen brachten ihre freiwilligen Gaben von ganzem Herzen zu Gott. Niemand sagte ihnen, wie viel und was sie geben sollten. In diesen Versen werden die Worte „freiwillig“ und „willig“ häufig wiederholt. Sie waren alle Sklaven gewesen, aber Gott hatte ihnen beim Auszug viele Kostbarkeiten gegeben (12,35). Jeder musste nun selbst entscheiden, ob er alles, einen Teil oder gar nichts opfern wollte. Vermutlich gab es auch Frauen, die kein Gold mehr hatten (32,3), sie konnten andere Dinge opfern (38,8). Das Volk opferte mehr als benötigt wurde, sodass die Sammlung beendet werden musste. Wer gezögert hatte, seinen Schmuck zu opfern, konnte es nicht mehr. Auch für uns gibt es ein „zu spät“, weil unsere Lebenszeit begrenzt ist. Wir sollen nicht zögern und die Gelegenheit verpassen, für Gott alles zu geben.

Gebet: Herr, vergib mir mein Zögern. Ich will die Gelegenheit nicht verpassen und dir opfern.

Ein Wort: Mein Herz treibt mich zu opfern