Dezember 27

Ich harre des HERRN

Psalm 130,1-8 (5)

„Ich harre des HERRN, meine Seele harret, und ich hoffe auf sein Wort.“

Es gibt Zeiten, in denen wir am Tiefpunkt unseres Lebens angekommen sind. Psychologen nennen dies Depression. Manchmal schieben sie dies auf „chemische Unausgeglichenheit“. Vielleicht werden solche Leiden von äußeren Umständen, die wir nicht kontrollieren können, verursacht, vielleicht von unseren eigenen Fehlern oder Schwächen. Was immer aber die Ursache sein mag, für die Kinder Gottes ist das die Zeit, zum Vater um Gnade zu rufen und als ein bußfertiger Sünder zu ihm zu kommen. Gott erhört uns immer, wenn wir ihn um seine Gnade bitten, denn bei ihm ist Vergebung für den bußfertigen Sünder. Seine Vergebung bringt dem Herzen und der Seele Heilung.

Gottes Wort der Verheißung pflanzt Hoffnung in die Herzen der Menschen ein. Verheißungen schauen in die Zukunft. Gottes Verheißungen sind so vertrauenswürdig wie Gottes eigener treuer Charakter. Wartet meine Seele auf den Herrn, und setze ich meine Hoffnung auf sein Wort, so wirkt er mächtig in mir. Mit ihm gibt es volle Erlösung. Er selbst erlöst sein Volk aus Sünde und Verzweiflung.

Gebet: Herr, ich rufe aus der Tiefe zu dir, und meine Seele harrt auf dich.

Ein Wort: Ich hoffe auf sein Wort