Dezember 27

Glauben ist eine Frage der Entscheidung

Johannes 12,37-50 (46)

„Ich bin in die Welt gekommen als ein Licht, damit, wer an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe.“

Obwohl Jesus sehr viele Zeichen tat, gab es zahlreiche Leute, die nicht an ihn glaubten. So hatte es schon der Prophet Jesaja vorausgesagt. Die Mehrheit der Menschen hatte ein verstocktes Herz und verblendete Augen. Das war so, weil sie sich nicht für Jesus interessierten und sein Wort nicht annehmen wollten. Wer aber offen ist für den Herrn und für sein Wort, dem öffnet Gott gerne das Herz und die geistlichen Augen, sodass er sich bekehrt und Gottes Hilfe erfährt. Beim Volk war Jesus populär. Die Obersten machten sich aber mit dem Glauben nicht beliebt in ihren Reihen. Wer von ihnen an Jesus glaubte, sagte das den Pharisäern nicht, denn sonst wurde er aus der Synagoge ausgestoßen. Das wollten sie nicht riskieren, denn sie hatten lieber Ehre bei den Menschen als bei Gott (43). Inmitten des Unglaubens und Kleinglaubens rief Jesus die Menschen zu sich. Er lehrte sie, dass er Gottes Sohn ist. Er bot und bietet uns sein Licht an, sodass wir nie mehr in der Finsternis bleiben müssen, wenn wir an ihn glauben. Jesus ist nicht gekommen, um uns zu richten, sondern um uns zu retten. Seine Liebe ist unendlich groß. So lange ein Mensch lebt, ist es für ihn nicht zu spät, Jesus und sein Wort anzunehmen. Das Gebot des Herrn ist das ewige Leben. Nur wer es nicht bis zum Ende bewahren will, der wird am Jüngsten Tag gerichtet werden.

Gebet: Danke, Herr, für Jesus, der als Licht und als Retter in die Welt gekommen ist.

Ein Wort: Entscheide dich für den Herrn!