Dezember 27

Jesus wird verherrlicht werden

Johannes 12,20-36 (24)

„Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht.“

Die Jünger Philippus und Andreas versuchten Jesus mitzuteilen, dass einige Griechen ihn sehen wollten. Doch Jesus hatte ihnen zuerst etwas Wichtiges zu verkündigen. Bald war die Zeit seines Todes am Kreuz, also des ‚Gerichtes’ (31), und dann seiner Auferstehung. Durch beides sollte er, der Menschensohn, verherrlicht werden. Aus Liebe war er bereit beides auf sich zu nehmen, um für uns Menschen den Preis unserer Sünde zu bezahlen und uns aus ihrer Macht zu befreien. Gott bestätigte seinen Entschluss, indem er mit seiner Stimme vom Himmel zu ihm redete. Vor seiner Verherrlichung hatte Jesus den Zuhörenden aber noch einige wichtige Dinge mitzugeben. Er verglich sich mit einem Weizenkorn, das zuerst sterben musste, damit es Frucht brachte. Jesus ist Gott selbst, der alles neu macht. Denen, die Jesus annehmen, schenkt er ein ganz neues Leben und eine neue Identität als Kinder Gottes. Dieses Leben beinhaltet, Jesus nachzufolgen und Gott zu lieben anstatt weltliche Dinge. Das bringt uns Ehre von Gott ein und schließlich das ewige Leben im Himmelreich, zu welchem uns Jesus einst rufen wird. Jesus ist das Licht der Welt. Wer an ihn glaubt, wird zum herrlichen Kind des Lichts, das Gottes Liebe in sich trägt und seinen Mitmenschen diese Liebe weitergibt.

Gebet: Danke, Herr, dass du uns durch Jesus aus der Macht der Sünde befreit und in dein Licht geführt hast.

Ein Wort: Jesu Liebe verändert auch dein Leben