Dezember 27

Jesu Einzug in Jerusalem

Johannes 12,12-19 (13b)

„Hosianna! Gelobt sei, der da kommt in dem Namen des Herrn, der König von Israel!“

Dieses Wort beschreibt den Augenblick Jesus größten Triumphes. Viele Juden rühmten die Tat, dass Jesus Lazarus von den Toten auferweckt hatte, und glaubten deshalb an ihn. Nun zog Jesus in Jerusalem ein. Das Volk feierte ihn als den König von Israel. Wie sie ihn sahen, zeigten sie durch das, was sie mit sich nahmen: Palmwedel. Diese symbolisierten damals das unabhängige Israel. Die Menschen sahen Jesus als einen weltlichen König, der sie hoffentlich von der römischen Besatzungsmacht befreien und ihr Land wieder großmachen würde. Doch Jesus war und ist kein politischer König. Sein Reich ist nicht von dieser Welt, sondern es ist das Himmelreich, das ewig bleibt. Palmwedel sind im Christentum ein Symbol für ewiges Leben. „Hosianna,“ rief das Volk ihm zu, „hilf uns!“ Zugleich war es ein Jubelruf für ihren König. Auch die Pharisäer waren machtlos angesichts dieses Triumphes. Doch Jesus ging es nicht um diese Art des Ruhmes. Er ritt er auf einem Eselsfüllen in Jerusalem ein. Die Jünger verstanden erst später, nach Jesu Tod und Auferstehung, warum: So musste das Wort aus Sacharja 9,9 erfüllt werden. Jesus lebte, indem er Gottes Wort redete und erfüllte. Ehre suchte er nur bei Gott. Die Menschen liebte er aus tiefstem Herzen. Bestimmt schmerzte es ihn, dass ihn die meisten Menschen nicht als den ewigen König, den Messias erkannten.

Gebet: Danke, Herr, für Jesus, unseren König. Hilf mir, nicht Ehre bei Menschen zu suchen, sondern bei dir.

Ein Wort: Jesus gibt uns das ewige Leben