Dezember 27

Jesus ist für sein Volk gestorben

Johannes 11,46-57 (50)

„ihr bedenkt auch nicht: Es ist besser für euch, ein Mensch sterbe für das Volk, als dass das ganze Volk verderbe.“

Dass Jesus einen Toten auferweckt hatte, wurde überall bekannt. Viele glaubten deswegen an Jesus als Gottes Sohn. Als das die Pharisäer und die Hohenpriester hörten, fürchteten sie sich. Wenn alle an Jesus glauben würden, könnte die römische Besatzungsmacht etwas dagegen haben. Damit könnte die Macht der Pharisäer und der Hohenpriester in Gefahr sein. Aus dieser Furcht heraus beschlossen sie, Jesus zu töten, bevor es für sie brenzlig werden könnte. Kaiphas, der in dem Jahr Hoherpriester war, begründete den Beschluss zur Tötung Jesu damit, dass besser einer für das Volk sterbe, als dass das ganze Volk verderbe. Damit hatte er aber auf eine Weise recht, die er nicht bedachte: Jesus würde am Kreuz sterben, stellvertretend für sein Volk und für alle Menschen. So nahm er unsere Sünde für uns auf sich, damit wir nicht verderben, sondern gerettet werden. Durch seinen Tod ist der Weg der Menschen zu Gott frei geworden. So kommen von der ganzen Welt her seine Kinder, also die Gläubigen, zu ihm. Lasst uns auch die zerstreuten Kinder Gottes zusammenbringen und viele zu Jesus einladen, damit sie an ihn glauben. Freuen wir uns über jede verloren geglaubte Seele, die zu Jesus findet und mit uns in das ewige Leben eingehen wird.

Gebet: Herr Jesus, danke für deinen Tod am Kreuz. Du hast dich auch für mich geopfert, damit ich nicht verderbe, sondern das ewige Leben habe.

Ein Wort: Jesus bringt die zerstreuten Kinder Gottes zusammen