Dezember 27

Glauben und die Herrlichkeit Gottes

Johannes 11,28-45 (40)

„Jesus spricht zu ihr: Habe ich dir nicht gesagt: Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen?“

Jesus ließ auch Maria zu sich kommen. Auch sie machte Jesus den Vorwurf, dass ihr Bruder noch leben würde, wenn Jesus rechtzeitig gekommen wäre. Maria und die anderen weinten vor dem Grab von Lazarus. Als Jesus ihre Trauer und ihre Hoffnungslosigkeit sah, weinte auch er. Er wusste, wie sie sich quälten in ihrer Machtlosigkeit gegenüber dem Tod. Sie hatten keinen praktischen Auferstehungsglauben. Die Mitgekommenen dachten, Jesus würde ebenfalls um Lazarus weinen. Sie fragten sich, ob Jesus ihn nicht hätte retten können. Für sie war Jesus ein wunderbarer Heiler. Aber nicht Gottes Sohn, der die Macht über den Tod hat. Daher wollte sich Jesus ihnen als genau dieser offenbaren. Vor dem Grab gab es einen großen Stein. Jesus befahl ihnen, diesen wegzutun. Marta weigerte sich zuerst: Warum sollten sie nun auch noch den Verwesungsgeruch des Toten riechen müssen? Jesus merkte, dass das eine Ausrede war, die Marta aus Unglauben äußerte. Er erinnerte sie an seine Worte: „Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen.“ Endlich taten sie den Stein weg – und mit ihm ihren Unglauben und ihre Hoffnungslosigkeit. Da konnte Jesus wirken. Er rief Lazarus, und dieser kam lebend heraus. In welcher Situation wir auch immer sind: Wenn wir unseren Unglauben wegtun und aus Glauben handeln, werden wir die Wunder und die Herrlichkeit Gottes sehen.

Gebet: Herr, hilf mir, praktischen Glauben zu haben. Offenbare mir deine Herrlichkeit und deine Kraft.

Ein Wort: Hebe den Stein des Unglaubens weg!