Dezember 27

Zur Verherrlichung Gottes

Johannes 11,1-16 (4)

„Als Jesus das hörte, sprach er: Diese Krankheit ist nicht zum Tode, sondern zur Verherrlichung Gottes, damit der Sohn Gottes dadurch verherrlicht werde.“

In Betanien lebten drei Geschwister, Maria, Marta und Lazarus. Sie hatten ein besonders inniges Verhältnis zu Jesus. Er hatte sie sehr, sehr lieb. Daher wollte er ihnen seine Herrlichkeit offenbaren. Hierzu nutzte er eine Situation, die zunächst schrecklich schien: Lazarus wurde schwer krank. Lazarus’ Schwestern, aber auch Jesu Jünger erwarteten, dass Jesus sofort zu ihm ging und ihn heilte. Aber Jesus wartete ab. Er wartete so lange, bis Lazarus gestorben war. Für ihn, der göttlich ist, ist der Tod nur ein Schlaf. Er würde Lazarus wieder vom Tod auferwecken. Manchmal sind wir in einer Situation, die uns ausweglos und „tot“ erscheint. Doch was sagt Jesus? Sie ist „nicht zum Tode, sondern zur Verherrlichung Gottes“. Wenn wir sie Gott anvertrauen, wird er das Beste daraus machen und so seine Herrlichkeit in unserem Leben zeigen. Hinter jedem Ereignis, ob es gut oder schlecht scheint, steht Gottes Willen. Geben wir Gott eine Chance, diesen zu tun, indem wir auf ihn hoffen und vertrauen. Wer im Glauben ist, fürchtet sich nicht einmal vor dem Tod, denn sein Herz ist voller Licht. Jesus hatte keine Angst vor den Juden, die ihm nach dem Leben trachteten. Er wusste sich in Gottes schützender Hand geborgen und ging zu Lazarus und seiner Familie zurück, um dort zu wirken.

Gebet: Danke, Herr, dass du mein Herz mit Licht erfüllst. In dir brauche ich mich vor nichts zu fürchten. Offenbare deine Herrlichkeit in meinem Leben.

Ein Wort: Nicht zum Tod, aber zur Verherrlichung Gottes