Dezember 27

Jesu Werke zeugen von ihm

Johannes 10,31-42 (38)

„tue ich sie aber, so glaubt doch den Werken, wenn ihr mir nicht glauben wollt, damit ihr erkennt und wisst, dass der Vater in mir ist und ich in ihm.“

Als Jesus auf der Erde lebte, wurde er von den Leuten als Mensch erkannt und wahrgenommen. Viele Menschen verließen sich nur auf das, was sie sahen: einen einfachen Mann. Daher konnten sie sich nicht vorstellen, dass Jesus Gottes Sohn und der menschgewordene Gott ist. Jesus wusste, dass sie nur an das Sichtbare glaubten. Darum bat er sie, wenigstens seinen Werken zu glauben, sodass sie doch zu ihm finden und ihn als göttlich anerkennen konnten. Jesu Werke zeugen von ihm als Gottes Sohn. Er hat viele Kranke, Verrückte und auch einen Blindgeborenen geheilt. Er hat Wasser zu köstlichem Wein gemacht und sogar Tote auferweckt. Leider gab und gibt es Menschen, die von alledem nichts wissen wollen. Ihnen ist es wichtiger, ihre eigenen Vorstellungen vom Göttlichen zu bewahren, als sich an den guten Taten Jesu zu erfreuen und durch diese an ihn zu glauben. Wegen solcher falschen Vorstellungen bezichtigten einige Juden Jesus der Gotteslästerung und wollten ihn steinigen. Ihr Eifer für Gott und gegen die Lästerung desselben war im Grunde gut. Aber sie öffneten ihr Herz und ihren Blick nicht für Jesus, darum wurde es ein blinder Eifer. Jesus möchte gerne unsere Vorstellungen von Gott korrigieren. Gott ist kein strafender Richter, sondern unser unendlich gnädiger himmlischer Vater.

Gebet: Herr, danke, dass du uns durch Jesus so nahe und ähnlich geworden bist. Öffne mein Herz für dich.

Ein Wort: Glaube an Jesus um seiner Werke willen