Dezember 27

Eine Herde und ein Hirte

Johannes 10,16-30 (16)

„Und ich habe noch andere Schafe, die sind nicht aus diesem Stall; auch sie muss ich herführen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde und ein Hirte werden.“

Jesus ist der verheißene Messias und der Christus. Er ist der König der Juden. Aber viele Juden erkannten ihn nicht, denn sie stellten sich ihren König als einen politischen Herrscher vor, der ihr Reich wieder groß machen sollte. Sie erwarteten die Erlösung von der römischen Besatzungsmacht. Aber Jesus ist ein ganz anderer König, nämlich ein König der Herzen. Er ist nicht gekommen, um Macht auszuüben, sondern er sieht sich viel mehr als unser Hirte. Er wurde verfolgt und zum Tod verurteilt. Er hätte als Gottes Sohn die Macht gehabt, sich zu wehren, aber er tat es nicht, denn er ließ sein Leben für uns. Wer an ihn glaubt, dem schenkt er das ewige Leben. Jesus ist nicht nur für die Juden gekommen, sondern für die Menschen auf der ganzen Welt. So sind auch wir seine Schafe, nicht vom „Stall“ Israel, sondern von vielen anderen Orten auf der Welt. Es ist Gottes Gnade, dass wir zu Jesus finden und ihn als Hirten und König bekommen. Seine Liebe ist so stark, dass uns nichts und niemand von ihm trennen kann, wenn wir ihn einmal angenommen haben. Jesus lehrte das Volk, dass er der gute Hirte und Gottes Sohn ist, eins mit dem Vater. Einige glaubten ihm um der Werke willen, die von ihm zeugten. Andere dagegen hielten ihn für verrückt. Glaubst du, dass Jesus der Messias ist?

Gebet: Danke, Herr, für Jesus, meinen guten Hirten. Danke für die weltweite Christengemeinde.

Ein Wort: Jesus ist für alle Menschen der Welt da