Dezember 27

Jesus, der gute Hirte

Johannes 10,1-15 (11)

„Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe.“

Jesus hat uns Menschen lieb und will für uns sorgen. Er gebraucht hier die Metapher des Hirten, der sich um seine Schafe kümmert und hingibt. Wir Menschen sind seine Schafe. Er kennt jeden von uns mit Namen und ruft uns, lädt uns also ein zu sich. Wer ihm nachfolgt, kennt seine Stimme und vertraut seiner Führung. Er wird nie mehr jemand anderes nachfolgen als Jesus. Nur Jesus ist die Tür zum Leben, ja zum ewigen Leben. Er will, dass wir in ihm volle Genüge haben, also ein glückliches Leben an seiner Seite. Ihm liegt an uns sogar so viel, dass er am Kreuz sein Leben für uns gelassen hat. Leider gibt es außer Jesus noch andere Menschen, die wollen, dass wir ihnen nachfolgen und ihre Lehre hören. Wenn sie nicht im Namen Jesu lehren, so lehren sie aus Eigennutz. Sie sind entweder wie Diebe und Räuber, welche von denen profitieren wollen, die auf sie hören. So bekommen sie Ansehen oder Geld oder Macht. Oder sie sind wie ein Mietling, der zwar seinen Job macht und auf die Menschen aufpasst, die in seiner Verantwortung sind, aber da er sie nicht wirklich liebt, verlässt er sie, sobald es Schwierigkeiten gibt. Jesus ist anders. Er ist Hirte mit Herzen, Leib und Seele. Er will uns, die wir an ihn glauben, auch zu Hirten erziehen. Er vertraut uns Menschen an, die wir zu ihm bringen können. Wenn wir aus Liebe für diese da sind, lernen wir, das Hirtenherz zu haben, das Jesus für uns hat.

Gebet: Danke, Herr Jesus, dass du der gute Hirte bist und dein Leben für uns gelassen hast.

Ein Wort: Ein glückliches, lernendes Leben in Jesus