Dezember 27

So verstockt eure Herzen nicht

Hebräer 3,7-19 (7b.8a)

„Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so erstockt eure Herzen nicht,“

Die Geschichte Israels zeigt uns, dass man den einst empfangenen Segen Gottes doch verlieren kann. Die Geschichte des Exodus ist ein gutes Beispiel. Gott rettete die Israeliten aus der Sklaverei in Ägypten und führte sie nach seiner Verheißung in das Land, wo Milch und Honig fließen. Dabei zeigte er ihnen zur Genüge seine wunderbare Macht, wie den Auszug durch das Rote Meer oder das Manna von oben. Sie erfuhren vierzig Jahre lang die Wunder Gottes. Aber am Ende starben sie in der Wüste und konnten nicht ins verheißene Land gehen. Woran lag das? Es lag daran, dass sie ihre Herzen verstockt hatten. „Und wir sehen, dass sie nicht dahin kommen konnten wegen des Unglaubens.“ Deshalb ist es ein dringlicher Appell an uns Christen, unsere Herzen nicht zu verstocken, wenn wir die Stimme Gottes hören. Auch wenn wir zeitweilig in der Nachfolge Jesu müde geworden sind, sollen wir unsere Zuversicht erneut festhalten, wenn wir „heute“ die Stimme Gottes hören. Denn wir haben die Verheißung, in Christus Anteil zu bekommen. Diese Verheißung wird erfüllt, wenn wir die Zuversicht bis zum Ende festhalten. An den schwierigen Tagen sollen wir desto mehr auf Jesus, den Apostel und Hohenpriester, schauen und unser Vertrauen und die Hoffnung festhalten. So werden wir nicht im Herzen irren, sondern schon heute Freude an der himmlischen Berufung und Ruhe Gottes haben.

Gebet: Lieber Vater, vielen Dank für die ernste Lehre. Hilf mir, heute mein Herz nicht zu verstocken.

Ein Wort: Heute sollst du die Stimme Gottes hören