März 27

Gottes Wort steht fest

Römer 9,6-9 (6)

„Aber ich sage damit nicht, dass Gottes Wort hinfällig geworden sei. Denn nicht alle sind Israeliten, die von Israel stammen;“

Warum ist es wichtig, zu prüfen, ob Gottes Wort für die Israeliten zutreffend oder hinfällig geworden ist? Inwiefern hat diese Frage etwas mit uns zu tun? Denn die Heilsgeschichte Gottes begann mit Abraham. Gott verhieß ihm, seine Nachkommen zu segnen. Daher wirkten die Israeliten als Heilsträger in der Geschichte. Das Alte Testament zeigt uns diese Heilsgeschichte Gottes durch die Israeliten. Gott erfüllte diese Geschichte in Jesus Christus. Wenn nun die Israeliten nicht an Jesus Christus glauben und daher nicht selig werden, ist die Verheißung Gottes an Abraham und ihre Väter offensichtlich hinfällig geworden. Ist es tatsächlich so? Wenn es so wäre, dann würden auch wir, die wir an der Verheißung Gottes hängen, unsere Glaubensgrundlage verlieren. Darum muss diese Sache geklärt werden. Paulus sagt, dass Gottes Wort nicht hinfällig geworden ist, denn „nicht alle sind Israeliten, die von Israel stammen.“ „Auch nicht alle, die Abrahams Nachkommen sind, sind darum seine Kinder.“ Abraham hatte in seinem Leben viele leibliche Kinder. Gott aber sagte: Nur „was von Isaak stammt, soll dein Geschlecht genannt werden.“ Das heißt: „nicht das sind Gottes Kinder, die nach dem Fleisch Kinder sind; sondern nur die Kinder der Verheißung werden als seine Nachkommenschaft anerkannt.“ Das gilt auch für uns.

Gebet: Lieber Vater, ich sehe hier, dass Gottes Wort nicht hinfällig geworden ist. Das ist unsere Zuversicht.

Ein Wort: Sei ein Kind der Verheißung!