Juni 23

Absalom kehrt zurück

2. Samuel 14,1-33 (21)

„Da sprach der König zu Joab: Siehe, ich will es tun; so geh hin und bringe meinen Sohn Absalom zurück.“

Absalom hatte David ältesten Sohn Amnon aus Rache umgebracht. Seitdem lebte er im Exil in Geschur. Drei Jahre nach der Tat dachte David vermehrt an Absalom. Joab merkte dies. Er war der Ansicht, dass David Absalom erlauben sollte, nach Jerusalem zurück zu kehren. Darum stiftete er eine Frau aus Tekoa an. David erwies sich ihr gegenüber als barmherzig. Sie sagte, dass er dann auch Absalom begnadigen müsse. David gab nach und erlaubte Absaloms Rückkehr. Allerdings wollte er ihn zwei Jahre lang nicht sehen. Absalom war das nicht genug. Er verlangte von Joab, ihn zum König zu führen. Sogar steckte er dazu ein Feld in Brand. Da empfing David ihn. Absalom zeigte kein Anzeichen von Buße. Er hielt es für selbstverständlich, dass David ihn empfangen müsse. Auch Joab wirkt hier nicht als Mitarbeiter Davids, sondern arbeitete mit, David zu verführen. David ließ sich zur Nachgiebigkeit verleiten. Indem er Absalom zurückholte und empfing, war dem bevorstehenden Aufruhr Tür und Tor geöffnet.

Gebet: Herr, bewahre mich vor Nachgiebigkeit und lass mich Gnade und Gerechtigkeit bewahren.

Ein Wort: Die Rückkehr erfordert Buße