März 30

Wir gehören den Siegern an

Hebräer 10,32-39 (39)

„Wir aber sind nicht solche, die zurückweichen und verdammt werden, sondern solche, die glauben und die Seele erretten.“

Die Hebräer standen vermutlich vor einer schweren Krise. Denn sie hatten in den früheren Tagen eine sehr schwere Zeit erlebt. Sie wurden durch Schmähungen und Bedrängnisse zum Schauspiel der Menschen gemacht. Sie erlitten auch den Raub ihrer Güter. Das blieb ihnen noch lange in Erinnerung. Diese Erinnerung an die Vergangenheit machte sie mutlos und ängstlich, sodass sie ihre Zukunft voller Furcht betrachten. Ihre Vergangenheit und ihre Zukunft bedrückten sie hart. Daher hatten einige sogar schon den Gedanken, ob es nicht besser wäre, lieber den Glauben zu verlassen. Der Verfasser aber greift gerade das gleiche Schema mit ihrer Vergangenheit und ihrer Zukunft auf. Er hat jedoch eine andere Sichtweise als sie. Denn er sieht in ihren früheren Tagen ihre Tapferkeit und Heldentat, da sie alle Schmerzen gut überstanden hatten und trotz der eigenen Schmerzen doch brüderliche Liebe gezeigt hatten. Daher kann ihre Zukunft nicht düster sein, sondern voller Hoffnung, weil auch der Herr Jesus bald wiederkommt. Denn „nur noch eine kleine Weile, so wird kommen, der da kommen soll, und wird nicht lange ausbleiben.“ Und ihre Zukunft ist voller Hoffnung. Wir sollen unsere Vergangenheit und unsere Zukunft aus der Sicht Gottes neu interpretieren und aus Glauben leben.

Gebet: Lieber Jesus, wir glauben, dass wir zu denen gehören, die glauben und die Seele erretten. Hilf uns, aus Glauben zu leben und deiner Seele zu gefallen.

Ein Wort: Wer glaubt und bleibt, wird reichlich belohnt