Dezember 16

Christus lebt doch in der Kraft Gottes

2. Korinther 13,1-13 (4)

„Denn wenn er auch gekreuzigt wurde in Schwachheit, so lebt er doch aus Gottes Kraft. Und wenn wir auch schwach sind in ihm, so werden wir doch mit ihm leben aus der Kraft Gottes für euch.“

Im letzten Kapitel dieses ernsten Briefes sagt Paulus der Gemeinde noch einmal, wie er als Apostel für die Gemeinde arbeitet. Er will nicht seine menschliche Stärke gebrauchen, sondern lieber in dem Herrn Jesus schwach sein. Denn er hat konsequent von dem Herrn Jesus gelernt. Unser Herr Jesus ist gekreuzigt worden. Das ist eindeutig ein Zeichen seiner Schwachheit. Jedoch ist er in der Kraft Gottes von den Toten auferstanden und er ist der Heiland der Welt geworden. Nun lebt er in der Kraft Gottes und gebraucht seine Apostel auf die gleiche Art und Weise. Wenn wir als Missionar und Hirte Jesu Schafe weiden und seine Jünger machen wollen, wünschen wir uns so sehr, so stark wie Engel zu sein und Menschen begeistern zu können. Aber wir müssen wissen, dass der Herr dann in uns mächtig wirkt, wenn wir in Schwachheit für die Gemeinde arbeiten. Zuletzt gibt Paulus der Gemeinde sehr kostbare Mahnungen. Darunter ermahnt er: „Erforscht euch selbst, ob ihr im Glauben steht; prüft euch selbst! Oder erkennt ihr an euch selbst nicht, dass Jesus Christus in euch ist?“ Ein jeder Christ soll sich selbst prüfen, so kann er nicht dem Gericht überantwortet werden.

Gebet: Lieber Vater, wir glauben, dass du uns in deiner Kraft hilfst, wenn wir in unserer Schwachheit arbeiten.

Ein Wort: Unser Herr Jesus ist einst gekreuzigt worden