März 30

Oberflächliche Umkehr

2. Chronik 12,1-16 (14)

„Aber er tat übel und richtete sein Herz nicht darauf, dass er den HERRN suchte.“

Drei Jahre lang waren Rehabeam und sein Volk Gott und seinem Wort gefolgt und konnten Gottes Segen erfahren. Doch als Rehabeams Herrschaft sich gefestigt hatte und er mächtig geworden war, verließ er Gottes Wege und seine Untertanen mit ihm. Gott ließ es zu, dass der ägyptische König Schischak mit einem großen Heer heranzog. Er kam bis vor Jerusalem. Gott sandte den Propheten Schemaja zu Rehabeam und seinem Kabinett. Gott hatte sie in Schischaks Hand gegeben, weil sie ihn verlassen hatten. Rehabeam und die Führer Israels demütigten sich vor Gott und gaben ihre Schuld zu. Gott wandte daraufhin die Vernichtung Jerusalems ab, ließ es aber zu, dass Schischak die Schätze Jerusalems raubte. Es ist besser, unter der liebevollen Herrschaft Gotts zu leben, als von weltlichen Mächten ausgebeutet zu werden. Rehabeam war zwar oberflächlich zu Gott umgekehrt, aber seine Buße ging nicht tief genug. Er ersetzte die geraubten goldenen Schilde durch bronzene, um die Fassade der königlichen Würde zu bewahren. Vers 14 fasst seine Herrschaft folgendermaßen zusammen: „Aber er tat übel und richtete sein Herz nicht darauf, dass er den Herrn suchte.“ Einige gute Momente in unserem Glaubensleben oder eine oberflächliche Umkehr zu Gott sind nicht ausreichend. Gott wünscht sich von uns, dass wir unser Herz auf ihn ausrichten.

Gebet: Herr, vergib mir meine Oberflächlichkeit. Hilf mir heute, mein Herz aufrichtig auf dich auszurichten.

Ein Wort: Richte dein Herz darauf, den Herrn zu suchen!