Oktober 2

Der Herr über den Sabbat

Markus 2,23-28 (28)

„So ist der Menschensohn ein Herr auch über den Sabbat.“

Als Jesus mit seinen Jüngern am Sabbat durch ein Kornfeld gingen, rauften diese einige Ähren aus, weil sie hungrig waren. Das war an sich gemäß 5. Mose 23,26 erlaubt, wurde aber von den Pharisäern trotzdem kritisiert, weil sie darin eine „Erntearbeit“ sahen, die man am Sabbat nicht tun durfte. Jesus erinnerte sie an König David, der mit seinen Männern in einer Notlage die Schaubrote aß, die eigentlich nur für die Priester bestimmt waren. Gottes Wort ist wie Gott selbst voller Gnade und Wahrheit und nicht gesetzlich. Die Schaubrote waren Gottes sichtbares Zeichen für sein Volk, dass er sie in jeder Lage versorgen wird. Sie erfüllten ihren Zweck, als sie David in der Zeit der Not halfen, zu überleben. Der Sabbat ist nicht ein Tag, an dem mehr Dinge als sonst verboten sind. Gott hat vielmehr den Sabbat um des Menschen willen geschaffen als einen Tag, wo wir von unserem Alltag ruhen und uns Zeit nehmen können, unsere Beziehung zu Gott zu pflegen und geistlich neue Kraft zu bekommen. Vor allem ist Jesus der Menschensohn und der Herr über den Sabbat. Deshalb ist es nicht möglich, den Sabbat zu halten ohne Jesus als unseren Herrn zu ehren. Wir dürfen Gottes Wort nicht missbrauchen, um andere zu richten und zu kritisieren, sondern sollen seine Gnade und Wahrheit immer tiefer erkennen.

Gebet: Herr Jesus, du bist der Herr über den Sabbat und über mein ganzes Leben. Lass mich dich ehren.

Ein Wort: Jesus ist der Herr!