Juni 26

Gottes Gericht und Segen über Ägypten

Jesaja 19,1-25 (25)

„denn der HERR Zebaoth wird sie segnen und sprechen: Gesegnet bist du, Ägypten, mein Volk, und du, Assur, meiner Hände Werk, und du, Israel, mein Erbe!“

Manche Leute in Israel wollten bei den Ägyptern Schutz vor der assyrischen Bedrohung finden. Jesaja aber zeigt, dass Ägypten keine Hilfe ist. Auch Ägypten wird Gottes Gericht unterworfen. Gott kommt auf einer schnellen Wolke daher gefahren und wird das Land in Chaos versetzen. Eines Tages wird Ägypten von einem Tyrannen regiert. Eine Dürre lässt den Nil austrocknen. Es kommt zu einer wirtschaftlichen Katastrophe. Der Herr gießt einen Taumelgeist über sie aus. So werden die weisen Ratgeber des Pharaos zu Narren. Doch nach dem Gericht wird eine Bekehrungswelle über Ägypten einbrechen. Sie werden erkennen, dass nur der Gott Israels der wahre Herrscher der Welt ist. Statt Götzendienst und Zauberei wird dann der wahre Gottesdienst eingerichtet. Man wird anfangen, den Herrn anzubeten. Sie werden Gebetserhörungen erfahren und von allem Unheil errettet werden. In jener Zeit wird Ägypten neben Assyrien und Israel ein Segen mitten auf Erden sein. Gottes Liebe ist universal. Das Ziel seines Gerichts ist die Umkehr einer Nation. Alle Völker sind das Werk seiner Hände. Es wird das eintreten, was heute noch undenkbar ist: Ein Volk wie Ägypten wird Jesus als ihren Erretter annehmen und ein Segen mitten auf Erden sein. Amen!

Gebet: Herr, du wirst die Völker segnen, wie du mich gesegnet hast. Auf die Zeiten deines Gerichts werden die Zeiten deines Segens erfolgen. Ich will daran glauben.

Ein Wort: Gesegnet bist du, Ägypten, mein Volk