Dezember 29

Standhaft in der Bedrängnis

2. Thessalonicher 1,1-12 (7)

„euch aber, die ihr Bedrängnis leidet, Ruhe zu geben mit uns, wenn der Herr Jesus sich offenbaren wird vom Himmel her mit den Engeln seiner Macht.“

Paulus dankte Gott, dass die Gemeindemitglieder in Thessalonich immer mehr im Glauben und in der gegenseitigen Liebe zunahmen. Sie waren nicht nur darin eine vorbildliche Gemeinde, sondern vor allem, weil sie um ihres Glaubens willen alle Bedrängnisse erduldeten. Paulus ermutigte sie darin, indem er sie einerseits auf Gottes Gericht für die Bedränger und andererseits auf ihren Lohn für die Leiden hinwies. In bildhaften Worten schilderte er die Herrlichkeit des Herrn, wenn sein Gericht kommen wird. Mit Feuerflammen wird er unsere Feinde vernichten. Wir dürfen Gott also alle Rache überlassen und brauchen sie nicht selber auszuüben. Der Tag des Herrn wird aber für diejenigen, die an Gott und Jesus glauben, voller himmlischer Herrlichkeit sein. Jesus wird sich offenbaren vom Himmel her mit den Engeln seiner Macht und verherrlicht werden bei seinen Heiligen. Er wird wunderbar erscheinen bei allen Gläubigen. Das ist unsere Hoffnung. Denen, die Gott lieben, dienen alle Dinge zum Besten (Röm 8,28). So auch das Leiden. Es bewirkt, dass wir im Glauben noch stärker werden, noch würdiger und besser vorbereitet für das Reich Gottes. Gott will, dass wir Freude am Guten haben und gerne für sein Werk arbeiten. Denn dadurch wird Jesu Name in uns verherrlicht und wir in ihm nach seiner Gnade.

Gebet: Herr, hilf mir, bei dir zu bleiben gegen alle Widerstände. Verherrliche dich durch mein Leben.

Ein Wort: Ein würdiges Leben im Glauben