März 18

Demut ist heilsam

Markus 7,24-30 (29)

„Und er sprach zu ihr: Um dieses Wortes willen geh hin, der Dämon ist aus deiner Tochter ausgefahren.“

Jesus ging in das Gebiet von Tyrus, wo er alleine in ein Haus gehen wollte. Seine Ankunft blieb jedoch nicht unbemerkt, da Jesus bereits ungemein populär war. So hörte eine heidnische Frau von ihm, eine Griechin aus Syrophönizien. Diese suchte Jesu Hilfe, weil ihre kleine Tochter von einem Dämonen besessen war. Als sie zu Jesus kam und ihn um die Heilung ihrer Tochter bat, reagierte Jesus zuerst unwirsch. Er verglich die Juden mit Kindern und die Heiden mit Hunden: „Lass zuvor die Kinder satt werden; denn es ist nicht recht, dass man den Kindern das Brot nehme und werfe es vor die Hunde.“ Die Frau aber, vertrauens- und hoffnungsvoll wie sie war, ließ sich von diesen Worten nicht abschrecken und erwiderte: „Herr, aber doch essen die Hunde unter dem Tisch von den Brosamen der Kinder.“ Damit zeigte sie, dass sie das Vorrecht der Juden auf Jesu Hilfe anerkannte. Wir als Sünder hätten Gottes Liebe und Gnade nicht verdient, und dennoch gibt uns der Herr diese überreichlich. Weiter bekannte die Frau mit ihren Worten indirekt, dass ein paar Brosamen Liebe von Jesus vollkommen genügen, um Heilung zu erfahren. Jesus war berührt vom Glauben und der Demut dieser Frau. Darum heilte er ihre Tochter gerne. Sogleich fuhr der Dämon aus dem Kind aus und seine Mutter fand es gesund auf dem Bett liegen.

Gebet: Danke, Herr, für deine wunderbare, unverdiente Liebe und Gnade. Schenke mir ein demütiges Herz.

Ein Wort: Glaube und erlebe Jesu Heilungskraft