Februar 11

Das Weinberglied

Jesaja 5,1-7 (2)

„Und er grub ihn um und entsteinte ihn und pflanzte darin edle Reben. Er baute auch einen Turm darin und grub eine Kelter und wartete darauf, dass er gute Trauben brächte; aber er brachte schlechte.“

Jesaja fasste Gottes Beziehung zu seinem Volk in Form eines Liedes zusammen. Lieder bleiben länger im Gedächtnis. Es ist ein Liebeslied voller Zuneigung aber auch Enttäuschung und bitterer Konsequenzen. Der Herr Zebaoth hatte das Haus Israel wie einen erlesenen Weinberg auf einer fetten Höhe angelegt. Er hatte das Land von Widersachern entsteint und Juda als seine edle Pflanzung eingesetzt. Zäune und ein Wachturm sorgten für Schutz. Der Liebhaber hatte die allerbeste Umgebung geschaffen für beste Trauben. Doch wie groß war seine Enttäuschung, als nur schlechte Trauben zum Vorschein kamen. Die Männer Judas, an denen Gottes Herz hing, brachen das Recht, anstatt Recht zu sprechen. Statt Gerechtigkeit auszuüben, taten sie nur Schlechtes. Gott liebt uns über alles. Er gab uns die beste Umgebung mit all unseren Gaben. Familie, Gemeinde, Freunde, Arbeit und Mission sind Gottes Segen. Wir können Gottes Liebe zu uns erwidern, indem wir ihm gute Früchte bringen. Er freut sich sehr, wenn wir seinem Wort gehorchen und unseren Nächsten dienen. Gerne wollen wir unser Leben an sein gutes Ziel führen: In der beständigen Gemeinschaft mit Gott leben und der Welt mit unserem Glaubensvorbild dienen.

Gebet: Herr danke, dass du mich liebst und mir die beste Umgebung geschenkt hast. Ich will dir gute Früchte bringen, indem ich dir gehorche und anderen diene.

Ein Wort: Ich bringe meinem Herrn gute Früchte