Oktober 2

Freut euch, dass ihr mit Christus leidet

1. Petrus 4,12-19 (13)

„sondern freut euch, dass ihr mit Christus leidet, damit ihr auch durch die Offenbarung seiner Herrlichkeit Freude und Wonne haben mögt.“

Insgeheim erwarten wir, wenn wir zum Glauben kommen, ein sorgenfreieres und erfolgreicheres Leben ohne Leiden. In der Tat aber erfahren wir teilweise unerträgliche Leiden. Oft werden wir ungerechterweise geschmäht. Wir sollen darüber nicht ungehalten sein. Petrus erinnert die Christen daran, dass solches Leiden nichts Seltsames ist, sondern vielmehr ein Grund zur Freude. Das Leiden mit Christus unterscheidet sich vom Leiden wegen der Sünde. Wir leiden mit Christus, aber am Tag des Herrn werden wir Freude und Wonne haben. Wir sind selig, weil Gottes Geist der Herrlichkeit auf uns ruht. Unsere Haltung gegenüber diesen Leiden ist darum ein Gradmesser unseres Glaubens und unserer Hoffnung. Auch brauchen wir uns nicht zu schämen. „Christ“ ist kein Schimpfwort, sondern ein Name, der Gott ehrt, denn er erinnert daran, dass Gott seinen Sohn als den Erlöser in die Welt gesandt und für die Sünder am Kreuz gegeben hat. Dies ist die Zeit der Gnade, doch auch die Zeit des Gerichts wird kommen. Was für ein Ende wird es mit denen nehmen, die dem Evangelium Gottes nicht glauben? Wir müssen für die Gottlosen und Sünder beten und ihnen die frohe Botschaft von der Erlösung verkündigen. Wenn wir dazu bestimmt sind, zu leiden, sollen wir dem treuen Gott danken und Gutes tun.

Gebet: Herr, danke, dass Christus für mich gelitten hat. Hilf mir, mich im Leiden zu freuen und ihn zu ehren.

Ein Wort: Freut euch, dass ihr mit Christus leidet!