März 27

Unreinheit bei Frauen

3. Mose 15,19-33 (19)

„Wenn eine Frau ihren Blutfluss hat, so soll sie sieben Tage für unrein gelten. Wer sie anrührt, der wird unrein bis zum Abend.“

Anders als bei Männern hat eine Frau regelmäßig ihre Tage des Blutflusses. Die Tage aber gehen vorbei. In dieser Zeit gilt sie als unrein. Wenn sie aber den Blutfluss zu ungewöhnlicher Zeit hat oder über einen längeren Zeitraum, gilt sie auch in dieser Zeit als unrein. Wird sie wieder rein, soll sie sieben Tage zählen und danach ihr Reinigungsopfer bringen. Wenn ein Mann mit einer Frau während ihrer Tage in Berührung kommt, wird er unrein. Es klingt hart, dass Gott die Frauen in der Zeit ihres Blutflusses für unrein erklärte und seinem Volk befahl, dass sie in dieser Zeit abgesondert werden sollten. Aber wie Vers 31 erklärt, diente dies zu ihrem eigenen Schutz, dass sie nicht starben. Gott gab den unreinen Menschen auf diese Weise eine Chance, dass sie trotz ihrer Unreinheit bei seiner Wohnung bleiben durften. Der heilige Gott war mitten unter seinem Volk, auch inmitten ihrer Unreinheiten. Männer sollten die Frauen hochachten und respektieren, indem sie sie während des Blutflusses nicht berührten. Dies kann als Schutz für die Frauen angesehen werden und diente sicher auch zur Reinhaltung und Gesundheit im Volk. Die Frauen in ihrem Blutfluss dürfen die Absonderung als stille Zeit mit Gott und als Zeit der inneren Reinigung betrachten.

Gebet: Herr, danke für deine Gnade, dass du auch in meiner Unreinheit mit mir bist. Lass mich die Absonderung als stille Zeit mit dir betrachten.

Ein Wort: Habe in der Absonderung stille Zeit mit Gott!