28. März 2010

Sprüche 31,1-31

Eine Frau von edlem Charakter

(31,30) Lieblich und schön sein ist nichts; ein Weib, das den Herrn fürchtet, soll man lieben.

Die Sprüche Lemuels, „die ihn seine Mutter lehrte“, führen einem König seine Verantwortung vor Augen. Er sollte nicht das Leben auf Kosten seines Volkes genießen. Lemuels Mutter warnt ihn vor allem vor der Trunkenheit, die einen das Recht vergessen und die Bedrückten verfolgen lässt (1-9). Dieses Buch endet mit einem Loblied über die tugendhafte Frau und Mutter, die am besten fähig ist, der Weisheit in ihrer Familie zum Durchbruch zu verhelfen. Ihr Mann und ihre Kinder werden sie zu Recht preisen (28-31). Die Wahl einer Frau kann für den jungen Mann, der vor einem Leben des Dienstes für Gott steht, den Ausschlag geben zwischen Gelingen und Scheitern (23). Welche Frau er wählt, ist ein erster Test seines Charakters, und sein Erfolg hängt zumindest teilweise auch vom Charakter seiner Frau ab. Eine solche Frau ist ein Geschenk von Gott. Sie bringt ihrem Ehemann und ihrem Haushalt Segen (11.12). Sie ist fleißig und großzügig. Sie hilft ihrem Mann, damit er in der Stadt geachtet wird. Sie lehrt ihre Kinder und ist eine gute Hirtin für ihr Haus. Ihre wesentliche Eigenschaft ist ihr Glaube. Lieblichkeit ist trügerisch. Schönheit vergeht. Aber eine Frau, die Gott fürchtet, soll man loben

Gebet: Herr, hilf mir und all unseren Schwestern, dass sie Frauen seien wie die hier Beschriebene; gib all unseren Brüdern Frauen, die Gott fürchten und solch einen edlen Charakter haben.

Ein Wort: Eine Frau von edlem Charakter

21. März 2010

Sprüche 30,1-33

Alle Worte Gottes sind durchläutert

(30,5) Alle Worte Gottes sind durchläutert; er ist ein Schild denen, die auf ihn trauen.

Wahre Weisheit liegt nicht in weltlichen Philosophien oder menschlichen Gedanken. Wahre Weisheit liegt in den durchläuterten Worten Gottes. Lies Psalm 119! Erkenne die Wichtigkeit und Herrlichkeit des Wortes Gottes. Gottes Wort ist ein Licht auf meinem Wege (Ps 119,105). Der Schreiber der Sprüche ist weise in Bezug auf materielle Dinge. Er bittet, weder reich noch arm zu sein, damit er Gott lieben und dienen kann, ohne dass materielle Dinge ihn daran hindern. Selbsterniedrigung und Demut sind das Geheimnis des Wachstums in allen Bereichen. Wir sollen Gottes Worte mehr achten als unsere Gedanken und Vorstellungen. Falschheit, Lüge, Verleumdung und Hochmut sollen ferne von mir sein (8.10). Gott zu dienen und ihn zu kennen ist der beste Segen und das höchste Glück der Menschen. Wer sich selbst für rein hält, hat nie erkannt, wie sündig er ist; denn des Menschen Herz ist betrügerisch, und niemand kann es von Schmutz reinigen als Gott allein. Er hat uns durch Jesus einen Weg geöffnet, durch den wir von Sünde rein gewaschen werden. Die Ameisen, die Klippdachse, die Heuschrecken und die Eidechse sind die Kleinsten auf der Erde und doch klüger als die Weisen. Wir können von ihnen viel lernen.

Gebet: Herr, reinige mein Herz von allem Schmutz. Lass mich mit reinem Herzen dein Wort lieben.

Ein Wort: Gottes Wort ist durchläutert

14. März 2010

Sprüche 29, 1-27

Der Demütige wird Ehre empfangen

(29,23) Die Hoffart des Menschen wird ihn stürzen; aber der Demütige wird Ehre empfangen.

Warnungen sind allgemein gut, damit man vor schlimmen Folgen geschützt ist. Die Bibel sagt, dass wir einander alle Tage ermahnen sollen, dass nicht jemand unter uns verstockt werde durch den Betrug der Sünde (Hebr 3,13). Aber wer sein Herz verhärtet, wird ins Unglück fallen (1; 28,14). Rute und Tadel geben Weisheit (15). „Torheit steckt dem Knaben im Herzen; aber die Rute der Zucht treibt sie ihm aus (22,15).“ Kinder können schnell verwöhnt werden. Daher ist die geistliche Züchtigung für Kinder aufgrund des Worts Gottes notwendig. Ohne geistliches Training wird ein Kind widerspenstig und nutzlos. In diesem Text wird von Weisheit wiederholt geredet (3.8.11.15). Wahre Weisheit kommt von Jesus, der die Quelle der Weisheit ist (1. Kor 1,31; Kol 2,3). Vor ihm soll kein Ansehen der Person gelten (Hiob 32,21). Die Blutgierigen hassen den Frommen (10). Aber wo Jesus ist, da wird Hass zerschlagen. Hochmut ist unser großer Feind (23). Er trennt uns von Gott und von Gottes Barmherzigkeit. Wenn wir den Hochmut anderer durch Schmeicheleien bestärken, erweisen wir ihnen einen sehr schlechten Dienst (5). Menschenfurcht bringt zu Fall (25.26). Wenn wir demütig vor Gott wandeln und auf ihn vertrauen, so wird er uns helfen.

Gebet: Herr, ich tute Buße für meinen halsstarrigen Hochmut. Hilf mir, demütig vor dir zu sein.

Ein Wort: Wer sich auf den Herrn verlässt

07. März 2010

Sprüche 28,1-28

Der Gottlose und der Gerechte

(28,1) Der Gottlose flieht, auch wenn niemand ihn jagt; der Gerechte aber ist furchtlos wie ein jünger Löwe.

Auch wenn den Gottlosen niemand verfolgt, erfüllt seine Schuld ihn doch mit Furcht. Der schuldige Adam versteckte sich vor dem Angesicht Gottes unter den Bäumen in Garten (1. Mo 3,8). Aber der Gerechte ist furchtlos wie ein junger Löwe (1). Böse Menschen verstehen nichts vom Recht. Aber wenn sie zu dem Herrn kommen und nach dem Herrn fragen, verstehen sie alles (5). Wenn man in allen Dingen nach Gott fragt, kann man erkennen, was Gott gefällt. Wir sollen unsere Ohren mehr den Weisungen des Herrn zuwenden, damit wir dem Willen Gottes folgen können. Wenn wir für unsere Sünden Buße tun und Gottes Barmherzigkeit suchen, vergibt er uns (13.14). Doch wenn wir unser Herz verhärten, stürzen wir ins Unglück. Wer habgierig und ehrgeizig und knauserig ist, wird nicht von Gott gesegnet. Nur Gottes Segen kann wahren Reichtum bringen. Ich will kein Narr sein, der sich auf sich selbst verlässt (26). Ich möchte in der Furcht des Herrn wandeln (25.26). Ein gebendes Leben ist ein gesegnetes Leben (27).

Gebet: Herr, lass mich den Weg der Gerechten wandeln, indem ich auf deine Weisung achte und meine Sünde erkenne und Buße tue. Hilf mir, dass ich mich auf dich verlasse und in deiner Barmherzigkeit lebe.

Ein Wort: Der Gerechte ist furchtlos wie ein jünger Löwe