06. Juni 2011
Die Wolke des HERRN bei der Wanderung
2. Mose 40,34-38
(2. Mose 40,38) Denn die Wolke des HERRN war bei Tage über der
Wohnung, und bei Nacht ward sie voll Feuers vor den Augen des
ganzen Hauses Israel, solange die Wanderung währte.
Nach der Aufrichtung der Stiftshütte, kam die Herrlichkeit
des Herrn in Form einer Wolke in die Stiftshütte. Auch Mose konnte
nicht mehr in die Stifthütte gehen, weil die Herrlichkeit des Herrn
die Wohnung erfüllte. Immer, wenn sich die Wolke von der Stifthüt-
te erhob, war dies ein Zeichen für die Israeliten weiter zu ziehen.
In der Nacht war die Wolke voller Feuer, ganze Volk Israel konnte
dies sehen. Die Stifthütte war ein Zelt, das durch Haken, Riegel und
Stangen zusammen gehalten wurde. Wenn sich nun die Wolke er-
hob, packten die Leviten alles zusammen und zogen weiter. Gottes
Volk war ein Pilgervolk. Aber es war keine ruhelose Wanderschaft,
wie die von Kain nach seinem Brudermord (Gen 4,12). Israel befand
sich auf dem Weg zum verheißenen Land. Auch wir sind himmlische
Pilger auf dieser Erde (Heb 11,16). Unser Ziel ist das Reich Gottes,
das himmlische Jerusalem. Manchmal scheinen wir auf unserer Pil-
gerreise nur langsam voranzukommen. Aber in der Tat sind wir die
seligsten Menschen, weil unser Gott mit uns ist und uns auf den
sicheren Weg in das verheißene Land führt.
Gebet: Herr, danke, dass du mit mir auf meiner Pilgerreise bist. Hilft
mir, mit dir bis zum Ende zu pilgern.
Ein Wort: Solange die Wanderung währte
