20. April 2011
Ich will die Hütte Davids wieder aufrichten
Amos 9,1-15
(Amos 9,11) Zur selben Zeit will ich die zerfallene Hütte Davids wie-
der aufrichten und ihre Risse vermauern und, was abgebrochen ist,
wieder aufrichten und will sie bauen, wie sie vorzeiten gewesen ist.
Das Buch Amos endet nicht mit der Ankündigung des Ge-
richts. Es endet mit der Hoffnung der Wiederherstellung Israels.
Gott gab Amos noch eine Vision: Er sah den Herrn über dem Altar
stehen. Noch einmal wird Gottes universales Gericht offenbar: Wo
die Menschen sich auch zu verstecken suchen, wird Gottes Hand
sie erreichen. Der Herr ist groß und sehr zu fürchten (5.6). Eigent-
lich war Gottes Volk einzigartig und alleine gesegnet. Allein Israel
war unter großen Zeichen durch die mächtige Hand Gottes aus der
Knechtschaft in Ägypten geführt worden. Doch jetzt vergleicht der
Herr dies mit ähnlichen Bewegungen der Heidenvölker. Er wollte sie
aber nicht ganz vertilgen, sondern sie sieben. Die Steine blieben im
Sieb hängen, doch der feine Sand würde unter die Völker zerstreut.
Dann würde er die zerfallene Hütte Davids wieder aufrichten. Inmit-
ten des Gerichts und der Zerstreuung Israels gibt es diese messiani-
sche Verheißung. Die Hütte Davids wurde in Jesus Christus wieder
aufgerichtet. Für Gottes Volk ist eine Zeit des Segens, des Säens,
des Kelterns und des Erntens gekommen. Die Gefangenschaft ist in
Jesus gewendet und was verwüstet ist, wird wieder aufgebaut. Gott
ist der Gott der Treue und der Barmherzigkeit.
Gebet: Herr, danke für deine Hoffnung und für die Wiederherstel-
lung durch die Übriggebliebenen.
Ein Wort: Gott richtet wieder auf