31. März 2011

2. Könige 24,18-25,30

Die Zerstörung Jerusalems (2. Exil)

(2. Kön 24,20 a) Denn so geschah es mit Jerusalem und Juda um des Zornes des HERRN willen, bis er sie von seinem Angesicht wegstieß.

König Jojachin wurde nach Babel geführt. Sein Onkel Mattanja (Zedekia), ein Sohn Josias, wurde der letzte König von Juda. Obwohl die Elite des Landes und besten Männer schon im Exil waren, tat Zedekia dennoch was dem Herrn missfiel. Er wurde abtrünnig vom König von Babel. Nebukadnezar, der König von Babel, belagerte Jerusalem mehr als zwei Jahre. Als das Volk nichts mehr zu essen hatte, brach man in die Stadt ein. Der Fluchtversuch Zedekias missglückte. Vor seinen Augen wurden seine Söhne erschlagen. Danach wurde Zedekia geblendet und nach Babel geführt. Der Tempel und alle Häuser wurden verbrannt und die Mauern Jerusalems eingerissen. Die zwei riesigen Kupfersäulen, Jachin („Er richtet auf“) und  Boas („In ihm ist Stärke“) wurden zerstört. Sie sind ein Sinnbild dafür, dass Gott seine schützende Hand von seinem Volk zurückgezogen hatte und sie von seinem Angesicht  stieß (24,20). Die übrigen Leiter wurden erschlagen. Die nicht durchs Schwert getötet worden waren (2. Chr 36,17), wurden in die Gefangenschaft geführt, nur die Ackerleute und Weingärtner blieben zurück. Jerusalem war zerstört und voller Blut.

Gebet: Herr, hilf mir, die Geschichte Judas als Warnung aufzunehmen und nicht länger gegen dich zu sündigen.

Ein Wort: Von seinem Angesicht weggestoßen

30. März 2011

2. Könige 23,31-24,17

Der Beginn der Gefangenschaft (1. Exil)

(2. Kön 24,3) Aber das geschah Juda nach dem Wort des HERRN, dass er es von seinem Angesicht täte um der Sünden Manasses willen, die er getan hatte,

Nach dem Tod von Josia vergingen noch etwas mehr als elf Jahre, dann begann Gott sein Volk in die babylonische Gefangenschaft zu führen. Die Söhne Josias, Joahas und Jojakim, taten was dem Herrn missfiel, auch der Enkel Jojachin. Gott hatte mehrfach in den knapp vier-hundert Jahren des Reiches Juda seinem Volk vergeben, aber die Sünden Manasses, sein Götzendienst und dass er vor allem so viel unschuldiges Blut vergossen hatte, wollte Gott nicht vergeben (24,4). In den Versen wiederholt sich, dass dies geschah nach dem Wort des Herrn, das er durch seine Propheten geredet hatte (24,2.3.13). Wie Jesaja Hiskia gesagt hatte (20,17), wurden alle Schätze aus dem Haus des Herrn weggenommen. Wie Gott auch durch Jeremia prophezeit hatte, war dieses erste Exil wie ein Korb voll guter Feigen (Jer 24,4ff). Es wurden die Obersten des Landes nach Babel gebracht. Das erste Exil geschah ohne Blut zu vergießen. Ganz anders war das zweite Exil, das wie ein Korb voll schlechter Feigen war, die zum Bild des Entsetzens wurden. Gott tat dies, was er durch so viele Propheten (Jesaja, Micha, Zefanja oder Jeremia) gesagt hatte.

Gebet: Herr, nach deinem Wort wird auch Jesus wiederkommen (Apg 1,11) und uns richten (Heb 9,27).

Ein Wort: Es geschieht nach dem Wort Gottes

29. März 2011

2. Könige 23,21-30 

Gottes Zorn über Juda

(2. Kön 23,26) Doch kehrte sich der HERR nicht ab von dem Grimm seines großen Zorns, mit dem er über Juda erzürnt war um all der Ärgernisse willen,…

Josia setzte die Bußbewegung im Lande fort, indem er das Passafest wieder einführte und alle Geisterbeschwörer, Zeichendeuter und Götzen im Lande ausrottete. Damit erfüllte er die Worte des Gesetzes bis ins Detail (24). Vor Josia war kein König gewesen, der so von ganzen Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften sich zum HERRN bekehrte, ganz nach dem Gesetz des Mose (25). Doch es war zu spät! Trotz der Buße des Volkes kehrte sich Gott nicht mehr ab von seinem Zorn. Gottes Gericht würde kommen. Gott wollte Juda von seinem Angesicht wegtun, wie er Israel weggetan hatte. Jerusalem, die Stadt, die Gott erwählt hatte, würde er verwerfen. Gott ist voller Güte und Geduld und wartet auf die Buße der Menschen, so dass viele denken, dass Gottes Gericht nicht kommen wird und Gott die Sünder nicht bestraft. Aber die Geschichte Israels lehrt, dass Gottes Worte des Gerichtes wahr sind und nicht hohle Drohungen. Gott wollte sein Volk in die Gefangenschaft führen (20,17), nicht um es zu vernichten, sondern zur Buße zu führen. In seiner Liebe verhieß Gott seinem Volk zur Zeit Josias durch Zefanja schon die Errettung (Zef 3,20).

Gebet: Herr, dein Wort ist wahr, auch die Worte über das Gericht. Hilf mir, die Zeit der Buße nicht zu verpassen.

Ein Wort: Verpasse die Zeit der Buße nicht!

28. März 2011

2. Könige 23,1-20  

Josia schloss einen Bund

(2. Kön 23,3) Und der König trat an die Säule und schloss einen Bund vor dem HERRN, dass sie dem HERRN nachwandeln sollten,…

Josia hatte von der Prophetin Hulda eigentlich gehört, dass das Gericht über Juda kommen würde. Anders als Hiskia war er nicht damit zufrieden, dass das Gericht nicht zu seinen Lebzeiten kommen würde (20,19). Er begann zu kämpfen, sein Volk zur Buße und zu Gott zurückzuführen. Den Anfang machte er mit dem Bibelstudium, indem er dem Volk alle Worte aus dem Buch des Bundes vorlas (2). Dann half er dem Volk, einen Bund vor dem Herrn zu schließen, indem sie versprachen, nach dem Gesetz des Herrn zu leben. Josia begann mit der praktischen Buße seines Volkes. Der Tempel wurde gereinigt, die Götzenpriester wurden abgesetzt und das Bild der Aschera aus dem Tempel entfernt. Die Höhen und das Tofet ließ er unrein machen, damit niemand seinen Sohn oder seine Tochter dem Moloch durchs Feuer gehen ließ. Er zerstörte die Steinmale und den Altar in Bethel, sogar die Götzenaltäre in Samaria. Das Bibelstudium ist immer der Anfang der Buße eines Volkes. Dann muss man jedoch eine Entscheidung treffen, einen Bund mit Gott schließen, die Gesetze des Herrn zu halten und sich schließlich praktisch von seinen Sünden trennen.

Gebet: Herr, hilf mir, für die Buße meines Volkes zu kämpfen, damit sie eine Entscheidung für das Wort treffen.

Ein Wort: Bibelstudium – Entscheidung – praktische Buße

26. März 2011

2. Könige 22,1-20  

Im Herzen betroffen

(2. Kön 22,19) Weil du im Herzen betroffen bist und dich gedemütigt hast vor dem HERRN, als du hörtest, was ich geredet habe (…), so habe ich’s auch erhört,…

Josia war erst acht Jahre alt, als er König wurde. Obwohl sein Vater und Großvater völlig gottlos gelebt hatten, wurde er nach David der beste König, den Juda hatte. Er tat, was dem Herrn wohlgefiel, und wandelte ganz in dem Wege seines Vaters David. Bei der Renovierung des Tempels fand der Hohepriester Hilkija das Gesetzbuch. Schafan, der Schreiber, las es erst selbst und dann dem König vor. Josia zerriss seine Kleider, als er diese Worte hörte. Wie man in Vers 19 erfährt, zerriss Josia nicht nur äußerlich seine Kleider, sondern zerriss sein Herz. Sein Herz war betroffen, denn er hatte erkannt, dass der Grimm des Herrn über sein Volk entbrannt ist, weil ihre Väter diesen Worten nicht gehorcht hatten. Josia demütigte sich in Buße vor dem Herrn und weinte. Die Prophetin Hulda verkündigte Josia, dass das Unheil über Juda kommen würde, weil sie den Herrn verlassen und anderen Göttern geopfert hatten. Gott aber wollte Josia selbst in Frieden sterben lassen, weil sein Herz betroffen war, als er die Worte des Herrn hörte, Buße getan und geweint hatte. Josias Augen sollten das Unheil nicht sehen.

Gebet: Herr, danke, dass ich täglich in deinem Wort lesen darf. Hilf mir, mit dem demütigen und bußfertigen Herzen dein Wort zu studieren.

Ein Wort: Ein betroffenes und demütiges Herz

25. März 2011

2. Könige 21,1-26  

Gehorsam oder Ungehorsam

(2. Kön 21,8) Ich will den Fuß Israels nicht mehr weichen lassen von dem Land, … ,sofern sie alles halten und tun, was ich geboten habe, dass ganzes Gesetz…

Manasse wurde König und regierte mehr als ein halbes Jahrhundert (ca. 696-641). Er tat, was dem Herrn missfiel und baute wieder die Höhen auf, die sein Vater zerstört hatte. Auch die Baalsaltäre und ein Bild der Aschera ließ er errichten. Der Tempel des Herrn wurde durch Götzen-Altäre geschändet. Seinen Sohn ließ er durchs Feuer gehen und betrieb Zauberei. Juda trieb es schlimmer als die Heiden (9). Zudem vergoss Manasse viel unschuldiges Blut (16). Deshalb wollte Gott ein schreckliches Unheil über Juda kommen lassen und Jerusalem auswischen, wie man Schüsseln auswischt (13). Diejenigen, die dies Gericht überleben würden, würden in die Gefangenschaft geführt. Warum war Gott so zornig? Die Israeliten hatten nicht nur einmal gesündigt, sondern immer und immer wieder, seit dem Auszug aus Ägypten, seit ungefähr 700 Jahren. Gott hatte seinem Volk beim Auszug verheißen, dass Kanaan ihr Land immer bleiben würde, wenn sie dem Wort Gottes gehorchten. Die Geschichte Israels lehrt klar, dass der Gehorsam gegenüber dem Wort Gottes das Glück des Menschen bedeutet, hingegen Ungehorsam Chaos, viel Leid und Tod.

Gebet: Herr, ich habe heute die Freiheit, mich zwischen Gehorsam oder Ungehorsam zu entscheiden.

Ein Wort: Gehorsam oder Ungehorsam?

24. März 2011

2. Könige 20,1-21 

Hiskias Dummheit

(2. Kön 20,17a) Siehe, es kommt die Zeit, dass alles nach Babel weggeführt werden wird, was in deinem Hause ist und was deine Väter gesammelt haben bis auf diesen Tag

Hiskia wurde sehr krank und sollte sterben. Er war zu diesem Zeitpunkt erst 39 Jahre alt und nach dem Sieg über die Assyrer auf dem Höhepunkt seiner Macht. Viele brachten ihm Geschenke und er wurde vor allen Heiden hoch erhoben (2.Chr 32,23.23). Deshalb wollte er noch nicht sterben. Gott erhörte sein Gebet. Als Zeichen ließ Gott den Schatten an der Sonnenuhr zehn Striche zurückgehen. Hiskia hatte das Wunder des Sieges und der Heilung erfahren, doch danach interessierte er sich nur für die Reichtümer dieser Welt (2. Chr 32,27ff), statt wie früher dafür, dass sein Volk Gott anbetet. Gerade diese Reichtümer wurden letztendlich seinem Volk zum Fallstrick. Ein Gesandter von Babel kam nach Jerusalem und brachte Hiskia Geschenke. Hiskia zeigte ihm voller Begeisterung all seine Reichtümer. Seine Reichtümer hatten ihn geistlich dumm gemacht. Jesaja kündigte ihm das Gericht an, dass sie nach Babel weggeführt würden. Für Hiskia war dies eine gute Botschaft. Sein Reichtum hatte ihn offensichtlich auch selbstsüchtig gemacht.

Gebet: Herr, hilf mir, durch deinen Segen nicht geistlich dumm zu werden, sondern Schätze im Himmel zu sammeln (Mt 6,19-21), denn was unsere Väter gesammelt haben wird vergehen.

Ein Wort: Werde nicht geistlich dumm

23. März 2011

2. Könige 19,20-37  

Der Eifer des Herrn wird solches tun

(2. Kön 19,31) Denn von Jerusalem werden ausgehen, die übrig geblieben sind, und die Erretteten vom Berge Zion. Der Eifer des HERRN Zebaoth wird solches tun.

Gott erhörte das Gebet Hiskias und antwortete ihm durch Jesaja. Der assyrische König Sanherib, der so unbesiegbar aussah, würde besiegt werden. Sanherib hatte den lebendigen Gott verhöhnt und verlästert. Die Assyrer hatte immer Ringe durch die Nase der von ihnen gefangen Könige gezogen, nun wollte Gott ihnen gleiches tun (28) und sie dorthin zurückführen, woher sie gekommen waren. Der Eifer des Herrn würde Jerusalem retten. Gott verhieß Hiskia, dass das, was vom Hause Juda übrig geblieben war, von neuem Wurzeln schlagen und Früchte bringen würde. Der König von Assyrien würde nicht in Jerusalem einziehen. Gott wollte seine Stadt beschirmen und erretten, aus seiner Liebe und um seines Knechtes David willen. Noch in derselben Nacht fuhr der Engel des Herrn aus und schlug die Assyrer. Sanherib zog ab und kehrte um nach Ninive. Dort wurde er von seinen eigenen Söhnen getötet. Die Errettung Jerusalems vor den Assyrern war ein Wunder. Die Errettung eines Menschen ist auch ein Wunder. Auch heute gehen die Erretteten vom Berg Zion, wenn sie zum Kreuz Jesu gekommen sind. Der Eifer des Herrn wirkt in unserem Land.

Gebet: Herr, danke für deinen Eifer auch in unserer Zeit, in der du das Wunder der Errettung unter uns tust.

Ein Wort: Der Eifer des Herrn wird solches tun!

22. März 2011

2. Könige 19,1-19 

Hiskias Gebet

(2. Kön 19,14) Als Hiskia den Brief von den Boten empfangen und gelesen hatte, ging er hinauf zum Hause des HERRN und breitete ihn aus vor dem HERRN.

Der assyrische Feldhauptmann Rabschake hatte den Gott Israels und Hiskia verhöhnt. Als Hiskia dies hörte, legte er einen Sack an und sandte seine Oberen zu Jesaja, um diesen um Fürbitte zu bitten. Jesaja ermutigte ihn, sich nicht vor dem Worten der Gotteslästerer zu fürchten (6), denn Gott selbst würde die Assyrer durch ein Gerücht vertreiben. Wie Gott gesagt hatte, wurde die Assyrien in einen anderen Krieg verwickelt, dennoch sandte der König von Assyrien Hiskia einen Drohbrief. Als Hiskia diesen gelesen hatte, ging er in das Haus des Herrn und betete. Er schrie gen Himmel (2. Chr 32,20). Er betete zu dem Gott Israels, dem König aller Königreiche (15) und zu dem Schöpfer des Himmels und der Erde. Im Gebet vertraute er darauf, dass dieser allmächtige Gott hört und sieht. Hiskias Gott ist lebendig und nicht ein toter Götze und Werk von Menschenhand, aus Holz und Stein. In diesem Glauben bat er Gott, sein Volk aus der Hand der Assyrer zu retten, damit alle Königreiche auf Erden erkennen, dass Gott der Herr ist (19).

Gebet: Herr, ich glaube, dass du allmächtig und ein lebendiger Gott bist, der hört und sieht. Hilf mir, zu lernen im Glauben wie Hiskia zu dir zu beten, dass unser Volk erkennt, dass du der Herr bist.

Ein Wort: Lerne im Glauben zu beten!

21. März 2011

2. Könige 18,1-37 

Hiskia vertraute dem Herrn

(2. Kön 18,5) Er vertraute dem HERRN, dem Gott Israels, sodass unter allen Königen von Juda seinesgleichen nach ihm nicht war noch vor ihm gewesen ist.

Ahas hatte seinen Sohn durchs Feuer gehen lassen (16,3), entweder Hiskia selbst oder einen seiner Brüder. Vielleicht war dies der Grund, warum Hiskia, obwohl sein Vater so götzendienerisch gelebt hatte, sich ganz von dem Götzendienst abkehrte. Er entfernte alle Opferhöhen, zerschlug das Bild der Aschera und die eherne Schlange. Das Passafest wurde nach 200 Jahre erstmals wieder gefeiert (2.Chr 30,26). Er vertraute dem Herrn wie kein anderer König Judas und hielt die Gebote. Gott war mit ihm und ließ ihm alles gelingen. Im vierzehnten Jahr seiner Herrschaft marschierten die Assyrer, die Samaria acht Jahre zuvor zerstört hatten, auch in Juda ein. Hiskia tat alles, um sein Volk zu retten. Er nahm alles Silber des Hauses des Herrn und des Königs und zahlte es als Tribut. Aber dies konnte die Machtgier der Assyrer nicht stillen. Sie zogen mit einer großen Heeresmacht vor Jerusalem. Der Feldhauptmann klingt wie Satan, der uns weismachen will, dass das Vertrauen auf Gott sinnlos ist (19). Satan will immer, dass wir in einer Krisenzeit aufgeben (31) und ihm dienen. Weil das Volk Hiskia gehorchte, konnten sie diese Versuchung überwinden (36).

Gebet: Herr, hilf mir, in einer Krisenzeit nicht die Stimme Satans zu hören, sondern dir zu vertrauen.

Ein Wort: Vertraue auf dem Herrn

19. März 2011

2. Könige 17,25-41 

Die Samariter

(2. Kön 17,33) So fürchteten sie den HEERN, dienten aber auch den Göttern nach dem Brauch der Völker, von denen man sie hergebracht hat.

Die Assyrer hatten die Israeliten in die Gefangenschaft geführt. Das Land war leer und wurde mit verschiedenen Völkern neu besiedelt. Sie nahmen Samarien ein, aber weil sie den HERRN nicht fürchteten, sandte Gott Löwen unter sie, die sie töteten. Als der König von Assyrien davon erfuhr, schickte er einen Priester des Herrn nach Samarien, der sie lehrte, wie sie den HERRN fürchten sollten. So fingen sie an, den Herrn zu fürchten, aber gleichzeitig dienten sie auch den Göttern nach dem Brauch der anderen Völker. Ihre Gottesfurcht war nur eine äußere Anbetung, denn sie hielten weder die Satzungen noch die Gebote Gottes. Gott hatte ihnen die Chance gegeben, als Volk Gottes zu wachsen, aber sie nutzten diese nicht, weil sie ihr altes Leben als Götzendiener nicht aufgaben. Gott hat uns auch seine Bibellehrer gesandt, die uns Gottes Wort gelehrt haben. Wir waren auch Götzendiener und kannten Gott nicht. Aber wenn wir keine klare Entscheidung für Gott treffen, leben wir im Kompromiss. Wir können nicht gleichzeitig Gott fürchten und doch in unserem alten Leben als Götzendiener bleiben.

Gebet: Herr, du hast mir in deiner Gnade einen Bibellehrer gesandt. Hilf mir, mein altes Leben als Götzendiener völlig abzulegen und allein dich zu fürchten.

Ein Wort: Fürchte allein den HERRN!

18. März 2011

2. Könige 17,1-24  

Die assyrische Gefangenschaft

(2. Kön 17,7) Denn die Israeliten hatten gegen den HERRN, ihren Gott, gesündigt, der sie aus Ägyptenland geführt hatte, aus der Hand des Pharao, des Königs von Ägypten, und fürchteten andere Götter

Hoschea war der letzte König Israels.  Die schlechte Politik Hoscheas war nicht die Ursache des Untergangs Israels. Gott hatte sein Volk verworfen. Die Gründe der Verwerfung werden ausführlich erklärt. Sie hatten vergessen, dass Gott sie aus der Sklaverei in Ägypten geführt hatte. Sie hatten nicht ihren Gott angebetet, sondern Götzen gedient. Obwohl Gott sie immer wieder durch seine Propheten gewarnt hatte, von ihren bösen Wegen umzukehren und Gottes Gebote zu halten, hatten sie ihm nicht gehorcht und ihren Nacken versteift (14). Zwei große Kälber hatten sie angebetet, ein Bild der Aschera errichtet, dem Baal gedient, sogar ihre Söhne und Töchter durchs Feuer gehen lassen und Wahrsagerei betrieben. Darum war Gott sehr zornig geworden, hatte sein Angesicht von Israel weg getan und das ganze Ge-schlecht verworfen (18.19). Von der Teilung des Reiches nach Salomo bis Hoschea waren mehr als 200 Jahre vergangen. Gott hatte voller Geduld auf ihre Buße gewartet, doch das Maß war voll. Gottes Gericht war gekommen. Gott hatte sie von Anfang an gewarnt (5. Mose 28,62ff).

Gebet: Herr, hilf mir, nicht länger meinen Nacken zu versteifen, sondern Buße zu tun und dir zu gehorchen.

Ein Wort: Gottes Gericht wird kommen

17. März 2011

2. Könige 15,32-16,20

Ahas, ein König der Furcht

(2. Kön 16,3) Denn er wandelte auf dem Wege der Könige von Israel. Dazu ließ er seinen Sohn durchs Feuer gehen nach den gräulichen Sitten der Heiden.

Ahas’ Vater, Jotam, tat, was dem Herrn wohlgefiel. Ahas’ Sohn, Hiskia, war einer der besten Könige Judas. Doch er selbst war ein Götzendiener. Er wandelte auf den Wegen der Könige Israels und ließ sogar seinen Sohn durchs Feuer gehen (5.Mose 18,10). Seine verschiedenen Götzen konnten ihm aber nicht helfen, als der König Rezin von Aram und Pekach, der König Israels, Jerusalem belagerten. Ahas zitterte vor Furcht wie Espenlaub (Jes 7,2). Keine seiner falschen Religionen konnte ihm Kraft und Mut geben. Gott sandte sogar seinen Knecht Jesaja zu ihm, der ihm sagte: „Fürchte dich nicht, und dein Herz sei unverzagt.“ (Jes 7,4) Doch Ahas entschied sich, Assyrien statt Gott zu vertrauen. Er tat alles, um den König von Assyrien zu gefallen, sogar ließ er einen Altar im Tempel aufrichten, gleich wie er in Damaskus stand. Dafür zerstörte er die Gerätschaften im Tempel, die Gott geweiht waren. Gott hat uns nicht den Geist der Furcht gegeben, sondern der Kraft und der Besonnenheit (2. Tim 1,7). Statt die Menschen zu fürchten, sollen wir Gott fürchten (Lk 12,5), ihm gehorchen und vertrauen.

Gebet: Herr, du hast mir nicht den Geist der Furcht gegeben. Hilf mir, dir völlig zu vertrauen, statt auf Menschen zu hoffen.

Ein Wort: Fürchte dich nicht, sondern vertraue Gott!

16. März 2011

2. Könige 15,8-31 

Chaos

(2. Kön 15,28) Und er tat, was dem HERRN missfiel, denn er ließ nicht ab von der Sünde Jerobeams, des Sohnes Nebats, der Israel sündigen machte.

Jerobeam II regierte bis 747 v.Chr., Pekach, der vorletzte König Israels regierte bis 732 v.Chr. In ungefähr 15 Jahren hatte Israel fünf verschiedene Könige, die jeweils durch eine Verschwörung und Ermordung starben. Secharja war der Ururenkel von König Jehu, der das Gericht am Hause Ahab vollzogen hatte und dem Gott deshalb zugesagt hatte, dass vier Glieder von ihm auf dem Thron von Israel sitzen werden (12). Politisch gesehen herrschte in den letzten 20 Jahren des Reiches Israel Chaos. Gewalt regierte, so ließ König Menahem sogar die schwangeren Frauen seines eigenen Volkes aufschlitzen. Der wahre Grund für dieses politische Chaos war das geistliche Chaos. Weil die Könige taten, was dem Herrn missfiel, Götzen, statt Gott anbeteten und dem Wort Gottes nicht gehorchten, herrschten nicht die Könige, sondern die Sünde im Lande. Gott richtete sein gottloses Volk, wie er gesagt hatte und begann damit, sein Volk in die assyrische Gefangenschaft zu führen. Wenn wir tun, was Gott missfällt, wird nicht nur unser Leben chaotisch, sondern ein ganzes Volk.

Gebet: Herr, ich sehe auch das Chaos in meinem Volk. Hilf mir, anzufangen, in meinem Leben Ordnung zu schaffen, indem ich tue, was dir gefällt.

Ein Wort: Ordnung, statt Chaos. Fang bei dir an!

15. März 2011

2. Könige 14,23-15,7 

Jerobeam II und Usija

(2.Kön 15,5) Der HERR aber plagte den König, dass er aussätzig war bis an seinen Tod, und er wohnte in einem besonderen Hause.

Jerobeam II und Usija (Asarja) regierten ungefähr zeit-gleich in Israel und Juda. Jerobeam regierte über vierzig Jahre (ca. 787-747), Usija sogar über fünfzig Jahre (ca. 787-736). Jerobeam gab seinem Namen „alle Ehre“ und ließ nicht ab von den Sünden Jerobeam I. Israel erfuhr unter seiner Herrschaft die letzte Blühte vor dem Untergang durch die Assyrer (722 v.Chr.). Er konnte sogar das Reich ausdehnen und festigen, aber geistlich gesehen war es völlig verdorben. Juda war nicht besser. Zwar wird gesagt (3), dass Usija tat, was dem Herrn wohl gefiel, doch aus dem Buch Jesaja wissen wir das Juda voller Ungerechtigkeit und Götzendienst war (Jes 1,21). Ähnlich wie sein Vater Amazja wurde Usija auch hochmütig, als Gott ihn segnete. Gott hatte Usija berühmt und mächtig gemacht, doch da erhob sich sein Herz (2. Chr 26,16), indem er das Räucheropfer im Tempel opferte, was nur dem Priester zustand. Obwohl er von achtzig Priestern gewarnt wurde, das Opfer nicht darzubringen, opferte er. Gott bestrafte seinen Hochmut mit Aussatz (2. Chr 26,19.21). Er musste bis ans Ende seines Lebens als Aussätziger verstoßen leben, obwohl er König war. 

Gebet: Herr, hilf mir, meinen geistlichen Aussatz zu dir zu bringen, statt von dir verstoßen und geplagt zu leben.

Ein Wort: Tue Buße, statt geplagt bis zum Tod zu leben

14. März 2011

2. Könige 14,1-22  

Warum suchst du dein Unglück?

(2. Kön 14,10) Du hast die Edomiter geschlagen; darüber erhebt sich dein Herz …Warum suchst du dein Unglück, dass du zu Fall kommst und Juda mit dir?

Amazja, der König von Juda, tat, was dem Herrn wohlgefiel, doch nicht so ganz wie David, denn entfernte wie sein Vater Joasch die Opferhöhen nicht. Er handelte nicht nach seinem Gefühl, sondern nach dem Gesetz, indem er die Kinder der Mörder seines Vaters verschonte. Gott gab Amazja einen großen Sieg des Glaubens im Kampf gegen die Edomiter, als er nicht seinen Waffen vertraute, sondern Gott gehorchte (2.Chr 25,7ff). Doch, statt für diesen Sieg des Glaubens Gott zu danken und seinen Herrn anzubeten, brachte er die Götter der Edomiter ins Land (2. Chr 25,14.20). Gott war sehr zornig und  ermahnte ihn durch einen Propheten, doch Amazja hörte nicht. Stattdessen erhob sich sein Herz und er dachte, dass er mit seiner eigenen Kraft nun sogar Israel besiegen könnte, eigentlich sein Brudervolk. Juda erlitt eine große Niederlage. Die Mauer Jerusalems wurde zum Teil eingerissen, der Tempel wurde geplündert und Amazja musste den Rest seines Lebens als Gefangener verbringen. Hochmut kommt vor dem Fall (Spr 16,18). Es ist wahr: Hochmütige Menschen suchen das Unglück!

Gebet: Herr, du hast mir einen großen Sieg des Glaubens gegeben. Bewahre mich vor Hochmut und hilf mir, dir von ganzem Herzen zu danken und dich anzubeten.

Ein Wort: Hochmut kommt vor dem Fall

12. März 2011

2. Könige 13,14-25 

Elisa kämpft bis zum Ende für sein Volk

(2. Kön 13,14 b)  Mein Vater, mein Vater! Du Wagen Israels und sein Gespann!

Elisa war todkrank und lag im Sterben. Sogar der König Joasch kam an sein Sterbebett. Er nannte ihn „mein Vater“ und „Wagen Israels“. Solche Worte hört man gerne. Jeder möchte in Ehren und in Ruhe und Frieden sterben. Doch Elisa konnte nicht in Ruhe sterben, wenn er an sein Volk dachte, das unter dem Gericht Gottes stand. Gott hatte früher schon Elisa gezeigt, dass Hasaël das Gericht an Israel vollstrecken sollte (8,12). Elisa wusste, dass all dies geschah, weil Israel nicht aufhörte zu sündigen. Elisa war eigentlich todkrank, kämpfte aber bis zur letzten Sekunde für sein Volk. Er wusste, dass auch König Joasch nicht klar auf der Seite Gottes stand und wie seine Vorgänger sündigte, dennoch forderte er ihn durch den Glauben heraus, den Pfeil des Sieges zu schießen und auf die Erde zu schlagen. Voller Zorn wurde er, als der König nur dreimal auf die Erde schlug, weil er sein Volk wie seinen Sohn liebte. Als Elisa starb, verlor Israel seinen wahren Hirten, den „Vater Israels“. Sogar Elisas Knochen hatten Auferstehungskraft. Gott wandte sich seinem Volk wieder zu um seines Bundes willen, doch konnte Joasch Aram nur dreimal besiegen.

Gebet: Herr, du hast mich auch berufen, ein Vater meines Volkes zu sein. Hilf mir, bis zum Ende für mein Volk wie ein Vater zu kämpfen.

Ein Wort: Kämpfe bis zum Ende wie ein Vater

11. März 2011

2. Könige 13,1-13 

Joahas sucht Gottes Gnade

(2. Kön 13,4) Aber Joahas flehte zum HERRN und der HERR erhörte ihn; denn er sah den Jammer Israels an, wie der König von Aram es bedrängte.

Joahas, der Sohn Jehus, wurde König über Israel. Jehu war von Elisa zum König gesalbt worden, um das Gericht am Hause Ahabs zu vollstrecken (9,6-8). Jehu hatte zwar Ahabs Haus gerichtet und den Baalskult aus Israel vertrieben, aber er hatte die goldenen Kälber in Bethel und Dan stehen lassen, gemäß den Sünden Jerobeams. Er hatte das Gesetz des Herrn nicht gehalten, sein Sohn tat ihm gleich. Schon zur Zeit Jehus hatte deshalb Gott mit seinem Gericht gegen Israel begonnen (10,32) und dafür Hasaël, den König von Aram, gebraucht. Gott war zornig auf sein Volk, das nicht aufhörte gegen ihn zu sündigen und gebrauchte Hasaël weiter für sein Gericht. Doch als Joahas zum Herrn flehte, erhörte Gott ihn, denn er sah den Jammer Israels an. Gott sandte Joahas einen Retter, so dass die Israeliten in den Häusern wohnen konnten, doch war vom Kriegsvolk Joahas nicht viel übrig geblieben. Joahas erfuhr die Rettung und auch das Gericht, dennoch ließ er nicht ab von den Sünden Jerobeams. Auch sein Sohn Joasch ließ nicht ab von diesen Sünden.

Gebet: Herr, du siehst den Jammer der Menschen in Sünden. Herr, hilf mir, zu dir zu flehen und nicht blind gegenüber deiner Rettung und deinem Gericht zu sein.

Ein Wort: Flehe zum Herrn! Gott rettet und richtet.

3. Dezember 2010

2. Könige 12,1-22  

Solange ihn der Priester Jojada lehrte

(2. Kön 12,3) Und Joasch tat, was recht war und dem HERRN wohlgefiel, solange ihn der Priester Jojada lehrte,

Joasch war noch ein Kind, als er zum König gesalbt worden war. Er regierte eine lange Zeit. Solange der Priester Jojada lebte und ihn lehrte, tat er was dem Herrn wohlgefiel. Er bemühte sich vor allem darum, dass der Tempel ausgebessert wurde, der unter der gottlosen Königin Atalja sehr gelitten hatte. Aber als der Priester Jojada starb, verließ er Gott (2. Chr 24,17ff) und diente den Götzen. Als ihn der Sohn Jojadas zur Buße aufforderte, der wie sein Bruder war, da er bei dem Priester Jojada aufgewachsen war, ließ König Joasch ihn steinigen, wie das 2. Buch Chronik berichtet. Er hatte die Barmherzigkeit Jojadas, der ihn wie in Sohn aufgenommen hatte, und Gottes Gnade vergessen. Gott strafte ihn deshalb durch die Aramäer. Sie plünderten Jerusalem, auch den Tempel und Joasch wurde schließlich auf seinem Krankenbett ermordet. Joasch hatte zwar mit viel Mühe den Tem-pel renoviert und äußerlich betrachtet ein großes Werk getan, aber er hatte keinen persönlichen Glauben an Gott und war so ein Mann ohne Rückrat. Deshalb konnte er nicht bis zum Ende auf der Seite Gottes stehen.

Gebet: Herr, danke für die Barmherzigkeit und Liebe meiner geistlichen Eltern. Herr, hilf mir, im persönlichen Glauben an dich zu wachsen und bis zum Ende dir zu dienen.

Ein Wort: Diene Gott bis zum Ende

2. Dezember 2010

2. Könige 11,1-20  

Eine mutige Frau

(2. Kön 11,2a) Aber Joscheba, die Tochter des Königs Joram, Ahasjas Schwester, nahm Joasch, den Sohn Ahasjas, und stahl ihn aus der Mitte der Söhne des Königs, die getötet wurden,

In diesen Versen lernen wir zwei Frauen kennen: Atalja, die Mutter Ahasjas und Tochter des gottlosen Königs Ahab; sowie Joscheba, die Tochter des Königs Joram, Ahasjas Schwester und Frau des Priester Jojada (2. Chr 22,11). Als Atalja sah, dass König Ahasja tot war, begann sie aus Machtgier alle aus dem königlichen Geschlecht umzubringen. Sogar wollte sie ihr Enkelkind, Joasch, den Sohn Ahasjas, der noch ein Baby war, umbringen. Doch Joscheba versteckte das Baby und riskierte ihr eigenes Leben. Sie versteckte ihn sechs Jahre im Hause des Herrn vor Atalja, die nun Königin war. Der Priester Joasch und seine Frau Joscheba waren wie Eltern für Joasch. Weil Jojada an die Verheißung Gottes glaubte, dass die Nachkommen Davids König sein sollen (2. Chr 23,3), salbte er Joasch mit einem militärischen Aufgebot im Alter von sieben Jahren zum König von Juda. Atalja wurde getötet. Jojada schlossen einen Bund zwischen dem Herrn und dem König samt dem Volk, dass sie des Herrn Volk sein sollten. Das Volk zerstörte daraufhin alle Baals Altäre. Ohne Joscheba, eine mutige Frau, wäre dies nicht möglich gewesen.

Gebet: Herr, stelle in diesem Land mutige Frauen auf.

Ein Wort: Unser Land braucht mutige Frauen

1. Dezember 2010

2. Könige 10,1-36  

Jehus Eifer für den Herrn

(2. Kön 10,16) und sprach: Komm mit mir und sieh meinen Eifer für den HERRN! Und er ließ ihn mit sich fahren auf seinem Wagen.

Jehu machte seine Sache sehr gründlich. Er forderte die Bewohner der Hauptstadt Samaria auf, zwischen ihm und den Söhnen Ahabs zu wählen. Sie entschieden sich gegen die siebzig Söhne Ahabs. Auch die Brüder des Königs Ahasja von Juda fielen dem Strafgericht Gottes durch Jehu zum Opfer. Schließlich gelang es dem neuen König durch eine List, die Priester des grausamen Götzen Baal auf einen Schlag zu töten. So vollendete Jehu das Gericht Gottes an Ahab und seinem Hause und seinen Gefolgsleuten. Er beseitigte den Baalskult und den Ascherakult. Aber einen Kompromiß ließ er weiter bestehen: das waren die goldenen Kälber in Bethel und Dan (29). Denn wie die Könige Israels fürchtete er, dass die Beseitigung dieser Anbetungsorte dazu führen würde, dass Israel wieder mit Juda verschmelzen und sein Königtum zu Ende gehen würde. Jehus Eifer für den Herrn war letztendlich doch durch pragmatische Gedanken eingeschränkt. Eifer für den Herrn ist nicht alles. Gott wünscht sich Liebe und Gehorsam. Gott fing an, Stücke von Israel durch Hasaël, dem König von Aram, abzutrennen, weil Israel den Herrn verlassen hatte (2. Chr 24,24).

Gebet: Herr, vergib mir meine pragmatische Gesinnung. Lass mich die Liebe zu dir und den Gehorsam erneuern.

Ein Wort: Diene Gott mit richtigem Eifer