31. März 2011
2. Könige 24,18-25,30
Die Zerstörung Jerusalems (2. Exil)
(2. Kön 24,20 a) Denn so geschah es mit Jerusalem und Juda um des Zornes des HERRN willen, bis er sie von seinem Angesicht wegstieß.
König Jojachin wurde nach Babel geführt. Sein Onkel Mattanja (Zedekia), ein Sohn Josias, wurde der letzte König von Juda. Obwohl die Elite des Landes und besten Männer schon im Exil waren, tat Zedekia dennoch was dem Herrn missfiel. Er wurde abtrünnig vom König von Babel. Nebukadnezar, der König von Babel, belagerte Jerusalem mehr als zwei Jahre. Als das Volk nichts mehr zu essen hatte, brach man in die Stadt ein. Der Fluchtversuch Zedekias missglückte. Vor seinen Augen wurden seine Söhne erschlagen. Danach wurde Zedekia geblendet und nach Babel geführt. Der Tempel und alle Häuser wurden verbrannt und die Mauern Jerusalems eingerissen. Die zwei riesigen Kupfersäulen, Jachin („Er richtet auf“) und Boas („In ihm ist Stärke“) wurden zerstört. Sie sind ein Sinnbild dafür, dass Gott seine schützende Hand von seinem Volk zurückgezogen hatte und sie von seinem Angesicht stieß (24,20). Die übrigen Leiter wurden erschlagen. Die nicht durchs Schwert getötet worden waren (2. Chr 36,17), wurden in die Gefangenschaft geführt, nur die Ackerleute und Weingärtner blieben zurück. Jerusalem war zerstört und voller Blut.
Gebet: Herr, hilf mir, die Geschichte Judas als Warnung aufzunehmen und nicht länger gegen dich zu sündigen.
Ein Wort: Von seinem Angesicht weggestoßen