30. Mai 2012
Der Gott der Ordnung
1. Korinther 14,26-40
(1. Korinther 14,33) Denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung,
sondern des Friedens.
Die Gemeinde in Korinth war reich mit Geistesgaben gesegnet. Es
gab viele, die in Zungen redeten oder prophetisch reden konnten.
Weil jeder seine Gabe zu Gehör bringen wollte, ging es laut und
chaotisch zu. Oft redeten mehrere gleichzeitig oder sie redeten in
Zungen, ohne dass die Zungenrede ausgelegt wurde. Offenbar gab
es einige Frauen, die sich besonders in den Vordergrund drängten.
Durch Lärm und Unordnung wurde der Gottesdienst gestört und es
gab keine Umgebung, in der Gott angebetet werden konnte oder
die Gemeindemitglieder geistlich wachsen konnten. Gott ist aber
nicht ein Gott der Unordnung. Gott hat die Schöpfung mit perfekter
Ordnung geschaffen und das Chaos bereits am ersten Schöpfungstag
durch sein Licht vertrieben. Deshalb wird Gott nicht mit Chaos
und Unordnung, sondern mit Ordnung und Frieden geehrt. Zum
Gottesdienst gehören Psalmen, Lehre, Offenbarung, Zungenrede
mit Auslegung und prophetische Rede. Alles soll zur Erbauung geschehen
und ehrbar und ordentlich zugehen.
Gebet: Herr, du bist nicht der Gott der Unordnung, sondern des
Friedens. Lass mich für dich eine Umgebung schaffen, in der du angebetet
werden kannst und Menschen erbaut werden.
Ein Wort: Gott ist der Gott des Friedens